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Kopf des Tages: Uwe Scheuch

Uwe hats nicht leicht. Als Mölltaler Großbauer, der es immer verstand, Vieh, Haus, Hof, Weib und Kind zammzuhalten, muss er sich nun, weil ihm unterstellt wird, er wäre Vertreter Kärntens und Parteipolitiker, mit  allerlei Anschuldigungen herumschlagen. Er würde russischen Oligarchen Staatsbürgerschaften verschaffen, er wäre Versicherungsbetrüger, er wäre inkompetent, korrupt, gemein, despotisch, ein Ungustl sondergleichen, Jörg-Haider-Gedenken- und Brauchtums-Schänder, überhaubt ein falscher Fuffziger und einfach nur blöd. Weiterlesen

Hilfe für verunsicherte BZÖFPÖFPKLJHFIK Mitglieder!

Um die Verwirrung um das FPK und die FPÖ in Kärnten und im Bund und das BZÖ Kärnten und im Bund und überhaupt, etwas zu entwirren und um Mitgliedern, die nun, nachdem sie den Tod von Jörg halbwegs verarbeitet haben, nun auch vor einer schwierigen Entscheidung stehen, zu helfen, sich neu zu orientieren, und um Ausbrüche des spontanen Volkszornes zu vermeiden, geben wir hier als Exklusiv-Service die Antworten auf Häufig gestellten Fragen an die FPK (oder wars die FPÖ?)“ wieder: Weiterlesen

Kärnten ist nicht so neger, wie man glaubt, das schreiben zu müssen!

…“Wir san nämlich Wir und bleiben das! Nur jetzt eben subventioniert durch den Bund und das gleich mehrfach. Erstens, weil der Bund unser Hypo Finanzdesaster bezahlt und zweitens, weil wir noch zusätzlich Geld über die Parteien- und Klubförderung absaugen, was wir unserem genialen Wiedervereinigungs-Coup verdanken!“, ließ Landeshauptmann Doofler (FPÖ, „Freiheitliche in Kärnten/Liste Jörg Haider“, FPK Parlamentsklub) gestern Abend über die Jörg Haider Wörthersee Zukunftsfond Event Presseagentur verkünden.

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Lei, lei nit aufregen…

Am Sonntag wurde in Kärnten gewählt! Sah es ja noch vor wenigen Monaten ob des viel zu früh von uns gerasten Jörg Haider recht trist aus im Land,…

OESTERREICH ORTSTAFELN

… machte man sich alsbald daran das Untergehen der Sonne irgendwie zu verkraften:

haider-unfallauto(Bild oben: Vor allem männliche Jugendliche versuchten, ihr Idol zu kopieren – mit teils fatalen Folgen…)

dörfler-neger(Bild oben: Haiders Nachfolger Gerhard Doofler trieb sich an den Rand der Selbstzerstörung. Der Tod seines Busenfreundes sowie todspaßige Busenwitze setzten ihm hart zu.)

Doch bald begann man Allianzen zu schmieden:

petzner-dorfler-privat

Und bald fasste man neuen Mut zur Peinlichkeit und Landeshauptmann Doofler führte den erfolgreichen Kurs des heiligen Jörg fort, garantiert:

dorfler-saualm(Bild oben: LH Doofler kümmert sich persönlich um die Sicherheit seiner Kärntner! Hier bei einer Routine-Straßenkontrolle…)

Die Sympathien stiegen und die Überraschung folgte am Wahltag:

wahl-karnten(Bild oben: Wie erst jetzt bekannt wurde, verwechselte eine große Zahl der Wähler die Wahlzelle mit einem Pissoir.)

So konnte das BZÖ einen fulminanten Wahlsieg feiern!

haider-promille

Wir wünschen den Orantschn viel Spaß beim Bankrott und teilen allen Opfern unser tiefstes Beileid mit! Lei loßn…

„Ich litt unter Erektionsstörungen – Dr. Dabić hat mich geheilt!“

crazy_old_manImmer mehr Menschen behaupten, von Dr. Dabić behandelt worden zu sein. Josef „Peppe“ Perkounig aus Viktring/Klagenfurt hat die Dienste des Wunderheilers voriges Jahr in Anspruch genommen – mit Erfolg.

(Bild links: Perkounig „Peppe“ wurde von Dr. Dabić geheilt. Als er von dessen Festnahme erfuhr, meldete er sich telefonisch in unserer Redaktion um ein Exklusiv-Interview zu geben.)

Heisseluft: Herr Perkounig, Sie behaupten, Dragan Dabić kennengelernt zu haben. Wann und wo war das?

Perkounig: Das war im Sommer 2007. Ich ließ mich von ihm behandeln. Er kam zu mir nachhause. Er stellte sich mir als „Onkel Pipiszta“ vor.

H: Wie knüpften Sie Kontakt zu dem mutmaßlichen Serben mit kroatischem Pass?

P: Meine Nachbarin Lilijana Ljubić hat ihn mir empfohlen. Er wohnte zu der Zeit bei ihr. Sie brauchte einen Nikolo-Darsteller für ihren Enkel und er brauchte eine Unterkunft. Geld hatte sie keines, also bezahlte sie ihn mit Sex, schmutzigem Sex…

H: Welchen Eindruck machte der Mann auf sie?

P: Er war alt, steinalt, etwas verwarlost aber sympathisch und redegewandt! Ich hielt ihn für eine Art orthodoxen Priester aus der Krajina, der in Bosnien aufgewachsen sein muss und vermutlich im Alter von zwölf Jahren mit seiner Familie nach Kroatien übersiedelt ist. So kam er mir jedenfalls vor. Dass er serbischer Wunderheiler ist, konnte ich ja nicht ahnen!

H: Wie lange hielt sich Dr. Dabić in Viktring auf?

P: Ich glaube, er war insgesamt 6 Monate hier. Er wollte eigentlich noch bis zur EM bleiben, um sich unerkannt und geschützt durch das Land Kärnten mit einer vorgetäuschten Demenzerkrankung quietschvergnügt unters Fanpublikum zu mischen. Als die Landesregierung sein Ansinnen freundlich aber dennoch bestimmt – mit der Begründung, diese Sonderbehandlung gelte für Serben nicht – ablehnte, reiste er überstürzt und enttäuscht ab.

H: Wie und warum hat er Sie behandelt?

P: Ich hatte Erektionsstörungen. Er hat mir die Hand aufgelegt. Oooch, hatte der weiche Hände. Wie durch ein Wunder war ich geheilt. Ich bekam sofort eine Erektion… Eine Megaerektion! Danach ging wir beide ins Schlafzimmer und…

H: Ja schon gut! Herr Perkounig, kann es sein, dass Sie schlicht und ergreifend schwul sind?

P: Also, ich verbitte mir solche Unterstellungen! Schließlich habe ich das Land aufgebaut, da haben sie noch in die Windeln…

H: O.K., etwas anderes! Kam Ihnen irgendwas seltsam vor, schöpften Sie einen Verdacht?

P: Nur einmal. Ich sprach ihn auf den Krieg in Bosnien an. Da wurde er unwirsch, um nicht zu sagen hysterisch. Er schrie mich an, was mir einfalle und dass er dazu keine Meinung habe und dass er schließlich nicht der Ex-Präsident der Republika Srpska sei. Dann ließen wir das Thema sein und er führte die Behandlung fort.

H: Was ging in Ihnen vor, als Sie erfuhren, dass „Onkel Pipiszta“ in Wahrheit Opa Pera alias Dragan Dabić ist?

P: Ich war schockiert und verstört, fing an zu toben, musste sofort bei Ihnen anrufen, um meine ganz persönliche Dabić-Story zu erzählen. Natürlich habe ich Angst vor dem serbischen Geheimdienst – ich werde seit Jahren beobachtet! Aber ich finde auch, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat, informiert zu werden!

H: Wann haben Sie Dr. Dabić das letzte Mal gesehen?

P: Das muss so im Herbst 2007 gewesen sein. Er kam zu mir und bat um Hilfe. Er roch nach Schnaps. Er wollte, dass ich ihm 40 Euro für eine ominöse Polizeistrafe gebe. Ich bat ihn, zu gehen – mit kriminellen Ausländern will ich nichts zu tun haben! So brach dann auch der Kontakt ab.

H: Die Kronen Zeitung schreibt, dass es zu einem weiteren Treffen zwischen Ihnen und Dr. Dabić im Frühjahr diesen Jahres kam. Entspricht das nicht der Wahrheit?

P: Nein, das entspricht nicht der Wahrheit. Die Person, die das behauptet ist mein Doppelgänger – Ein gewisser Herr Pravdić , der in Banja Luka aufgewachsen ist, nun in Split als Fußballarzt mit montenegrinischem Pass ordiniert, desöfteren am Wörthersee urlaubt und mir zum Verwechseln ähnlich sieht. Aber ich glaube er lügt! Er möchte – wie er das immer versucht – im Mittelpunkt stehen. Er ist, wenn sie so wollen, ein alter Ego.

H: Nun gut, eine letzte Frage. Was halten sie von dem Gerücht, Radovan Karadžić sei in Belgrad verhaftet worden?

P: Radovan, wer?

H: Danke für das Interview.

Dr. Dabić sitzt derzeit in Belgrad in Untersuchungshaft, laut der Nachrichtenagentur tanjug, gehe es ihm gut. Eine Lokalzeitung aus Pančevo allerdings behauptet, es gehe dem Doktor vom Balkan schlächter.