Kärnten ist nicht so neger, wie man glaubt, das schreiben zu müssen!

…“Wir san nämlich Wir und bleiben das! Nur jetzt eben subventioniert durch den Bund und das gleich mehrfach. Erstens, weil der Bund unser Hypo Finanzdesaster bezahlt und zweitens, weil wir noch zusätzlich Geld über die Parteien- und Klubförderung absaugen, was wir unserem genialen Wiedervereinigungs-Coup verdanken!“, ließ Landeshauptmann Doofler (FPÖ, „Freiheitliche in Kärnten/Liste Jörg Haider“, FPK Parlamentsklub) gestern Abend über die Jörg Haider Wörthersee Zukunftsfond Event Presseagentur verkünden.

Und weiter: „Kärnten hat erfolgreich und mehrfach die Gesetze der Republik ignoriert und selbige mehrfach zur Kasse gebeten und gleichzeitig immer angeprangert, dass die in Wien und Brüssel und Laibach mit ihrer böswillig geführten Negativ-Kampagne immer gegen uns sind!“

Da man nun weiß, dass es ohne negative Konsequenzen geht, wolle man prüfen, welche Schachzüge noch möglich sind, um dem österreichischen Steuerzahler für Kärntner Geldgeschenke zahlen zu lassen, so der Landeshauptmann. Das sei legitim und müsse in einer Demokratie möglich sein, immerhin habe man 45% der Kärntner hinter sich, schließlich hätte „ER“ es so gewollt und um Landesverräter und Kärnten-Anpatzer müsse man sich nicht kümmern. Außerdem seien die Milliarden vom Bund schließlich kein Ersatz für die Sonne, die in Kärnten bekanntlich vom  Himmel gefallen ist. Jede Kritik sei Leichenschändung und Trauernde zu  bestrafen, sei unmenschlich. „Zuerst unser Lebensmensch, dann unsere Event-Bank. Wir sind schwerst traumatisiert!“, legte Doofler nach. Der Landeshauptmann wies außerdem jede Schuld bezüglich des Hypo-Alpe-Adria Skandals von sich und sollte doch gegen ihn ermittelt werden, wäre dies auch egal, da er intellektuell nicht in die Nähe eines Strafbestandes gerückt werden könne. Das habe er schriftlich: „Ich bin  weder nega, noch  vernehmungs- und urteilsfähig, und schon gar nicht verurteilbar – da lass ich mich nicht lumpen!“, so der Landeshauptmann. Und weiter: „Wir wollen nun alle Österreicher an unsrem Geldverbrennungsprojekt teilhaben lassen, symbolisch wird dies durch die Wiedervereinigung mit der Bundes FPÖ besiegelt!“

Im Parlament allerdings muss noch aus verhandelt werden, wer nun zur FPÖ, zum FPK oder zum BZÖ gehört. Der Führer des Teil-Wiedervereinten Dritten Paintballlagers, W.C. Strache, will Stefan Petzner – Lebensmensch des zu früh in die Leitplanke gerasten GRÖLAZ – mangels Kärntnernachweis (Petzner ist gebürtiger Steirer) nicht als Mitglied des FPK (welches ausschließlich aus Teitschkärntnern bestehen darf) gelten lassen. Gegen den Ausschluss Petzners aus dem FPK Klub protestierte nun der FKK Klub Längsee: „Stefan Petzner ist ein Beispiel eines vorbildlich integrierten Ausländers. Er spricht perfekt unsere Sprache, hat exakt unsere Bräune und fügt sich auch intellektuell und kulturell vorbildlich in die Kärntner Mehrheitsbevölkerung ein.“ (Adolf Jezeritschnigg, Pressesprechter des FKK Klub Längsee).

Es gehöre im südlichsten Bundesland zum guten Ton, dass sich Politiker selbst bereichern, sich verherrlichen lassen, Klientelpolitik betreiben, Minderheiten verhöhnen, sich selbst und das ganze Land lächerlich machen, wahnwitzige Projekte starten und jeglichen Anstand vermissen lassen, meinte der Führer des Dritten Lagers, WC Strache. Das sei der klare Wählerauftrag und seine Partei stehe dafür, diesen Zustand auf ganz Österreich auszudehnen – Garantiert! So WC Strache am Rande der gestrigen Pressekonferenz.

Auf die Frage eines Heisseluft Journalisten, ob man denn keine Angst habe, dieses Spektakel letztendlich nun doch dazu führen könnte, dass die kärntner Bevölkerung ihre Regierung der besten Köpfe mit einem nassen Fetzen davonjagt, antwortete Uwe Scheuch: „Eigentlich müsste sich das Volk dafür bei den Politikern bedanken, dass uns das gelungen ist.“

Dem ist nichts hinzuzufügen…

Upate 12:22h: Stephan Petzner teilte unserer Redaktion so eben mit, dass Jörg Haider in einer eilig von Petzner  einberufenen Séance (Geisterbeschwörung), behauptete, „Dass er das sicher nicht gewollt hat“.  Was „Er“ aber nun stattdessen wollte, war noch nicht zu vernehmen,  Petzner  bleibe aber auf alle Fälle am Ball und somit im Spiel, verkündete dieser. Eine Stellungnahme der FPÖ oder der „Freiheitlichen in Kärnten/Liste Jörg Haider, FPK Parlamentsklub“ dazu liegt noch nicht vor.


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3 Antworten zu “Kärnten ist nicht so neger, wie man glaubt, das schreiben zu müssen!

  1. WELTKLASSE! 🙂

  2. Gernot Glabuschulnig

    Ich bin dieser tage sehr bedrückt über den Umstand, dass viele meiner (tw. ehemaligen) Partei- resp. Bewegungs- resp. Bündniskollegen nicht mehr genau wissen, in welche Partei resp. Bewegung resp. Bündnis sie gehören. Ich versteh nicht warum hier nicht im Geiste unseres Landeshauptmannes i.R. gehandelt wird! Der hätte auch nie seine Gesinnungsfeunde im Stich gelassen und einfach verraten, höchstens ein, zwei mal einfach so und öfter wenn er sie nicht mehr gebraucht hat. Warum wird nicht einfach akzetiert dass Politik eben was kompliziertes ist und da halt nicht jeder mitzureden hat. Sonst landen wir bald da wo die Wiener Studenten hinwollen: Zur Diktatur der Basisdemokratie oder zumindest wird der Kärntner seine Eigenart verlieren.
    Dabei ist es doch so einfach: Der Vorgesetzte sagt was getan wird, außer er ist nicht aus Kärnten, bzw. gerade nicht in Kärnten, Ausnahme: oberösterreichische Exilpolitiker in braunen Anzügen.
    Die Hypo wird wohl wie so vieles in unserm schönen Land von der Ostküste resp. den Wiener Moskaubodenküssern zerfetzt worden sein, so wie die Herzen der Kärntner Kinder und den Naturlandschaftsbrauchtumsgedenkstätten und die Eventgeiletuttlpartys im DrJörgHaider-Gedächntis-Wellness-Bereich… Na ii was goa nimma wos is sogn soll do is anfoch mei stolz gekränkt, wenn mia ständig auf unsere Fehla hingwisen wern. Jo Maria, ondare hom a mit da Schwester von da Frau gschnakslt und in Russlond Kinda daschossn, damit muas jo a amol schluss sein…

  3. Liebe Landse… Landsleute,

    Unsere missliche Lage ist ja eindeutig einer jugoslawischen Dauerprovokation verschuldet. Die wüsten Angriffe in der letzten Zeit auf unser von uns so innig und heißblütig geliebtes Land gehen natürlich auch nicht spurlos an unseren Würden- und Verantwortungsträgern vorbei. Wer kanns ihnen verübeln, ist doch selbst unser geliebter Dr. Jörg weiland nicht schadlos geblieben ob der wüsten Anpatzerei von Seiten der nationalslowenischen kryptokommunistischen Partisanen im ausschweifenden Moloch Laibach und ihrer willigen nadelstreifsozialistischen, Fäkalkunstfördernden und sexuell ausschweifenden Erfüllungsgehilfen in Wien und Brüssel unterstützt von der Bankenlobby von Herrn Greenspans Gnaden! Eines sei aber den Feinden der Kärntner Einheit und Freiheit ins Stammbuch geschrieben: Wir werden wie immer gestärkt aus diesen Wirren hervorgehen. Entgegen aller Unkenrufe ewiggestriger linkslinker Gutmenschenterroristen und trotz des Diktatfriedens von St.Germain haben die Kärntner es seit jeher verstanden, ihre Lage inmitten eines heiß umfehdeten Grenzlandes zu behaupten. Es sei an dieser Stelle betont, dass es mir ausdrücklich nicht um Lagerdenken geht, sondern darum, unser Land erfolgreich weiter zu bringen. Durch unsere ungebändigte heiße und inbrünstige Heimatliebe und im Geiste der strammen Jünglinge, die einmal in Wallung geraten, Unzählige davon noch bevor sie bei einem Mädel gelegen, für dieses unser Land, von den Wienern nicht nur einmal im Stich gelassen, aufopfernd und ihrer Väter treu gekämpft haben, werden wir auch diese Prüfung bestehen!

    Hans-Jörg Kasnudlinigg,
    Obmann Verein „Einheit in Europas Vielfalt“

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