Die erkannte Wahrheit zurückweisen (impugnatio veritatis christianae agnitae)

„Idioten ist nichts verboten“, wurde auf diesem Blog schon einmal festgestellt. Was sich aber der Herr Innenministrant Platter momentan leistet, ist in diesem Zusammenhang doch ein, sogar in unserer Bananenrepublik hervorzuhebendes Glanzstück provinzieller „Peter und Paul kaufen sich einen Gaul“ Politik, welches sich lohnt näher betrachtet zu werden.

„Wir haben ein gutes Fremdenrechtspaket“, sagt Minister Platter und meint damit jenes, welches von seiner Vorgängerin (Gott hab sie…dort wo kein Licht hinkommt) im Teamwork mit der damaligen BZÖ (und heutigen Bedeutungslosigkeit) beschlossen wurde und vom jetzigen – Sozialde… Soz… Soso… Ding, wie auch immer – Koalitionspartner mitgetragen wird. Jenes „Paket“, dessen Inhalt von Anfang an vom Verfassungsgerichtshof kritisiert wurde und dessen Auswirkungen mittlerweile sogar die Boulevardpresse verurteilt. Der Herr Minister uns gegenüber dazu: „Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, wer sind die? Kommunisten? Ich und Meinesgleichen sind gelernte Schreibtischtäter, die bei an Glaserl Wein in unseren imperialen Prunkbauten bei einem imperialen Gehalt über Dinge entscheiden, von denen wir keine Ahnung haben. Das ist so, das war immer so und das wird immer so sein!“ Nein, Herr Minister, Sie (-und ihre Bande) sind kein Rassist, sie sind einfach nur zum Himmel (- und zur Hölle) schreiend INKOMPETENT! Dass Menschen darunter leiden, stört sie und Eures gleichen nicht, denn das hat euch nie gestört. Hätte es euch jemals gestört, wärt ihr heute nicht dort wo ihr seid, Gfrasta (denn es gibt keine „gute Macht“, weder von oben noch von unten, schon gar nicht aber irgendwo dazwischen!)!

An der ganzen Schande ändern wird auch die Tatsache nichts, dass der von uns so geliebte, bewunderte und verehrte Herr Pabst Benedikt der gottweißwievielte diese Woche nicht, wie von einem katholischen Provinzblattl behauptet wurde, nach Maria Luggau in Kärnten/Koroška pilgerte und damit enttäuschte Christen, Schaulustige und den von uns sehr geschätzten Landesverweser (er verwest bei der herrschenden Bruthitze zur Zeit besonders fabelhaft) in der Lesachtaler Sonne stehend und wartend, vor allem aber darbend zurück ließ. „Gott zum Gruß, ein G’schäft is des allemal… Und erst die Synergieeffekte… (Pabstbesuch in Mariazell, EURO 2008 und erst die Erschließung des Mars…)!“, meint die Maria Luggauer Kaufmannschaft dazu. Amen.

„En ergo, hac ineunte peregrinatione Mariae fides fidem Iosephi convenit. Si enim Redemptoris dixit Matri Elisabetha: „Beata, quae credidit“, haec pariter beatitudo certo quodam modo ad Iosephum deferri potest, cum affirmando et ipse Verbo Dei responderit sibi illa decretoria hora transmisso.” – – – Was auch immer das, inshalla, heißen möge…

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