Kosova – Kosovo, bitte seids doch net a so!

Das letzte Pulverfassl am Balkan soll nun, geht es nach dem Willen derer, deren Willen niemanden wirklich interessiert, unabhängig werden. Unabhängig? Von wem oder was? Unabhängig von Serbien? -Sinds ja eigentlich schon. Unabhängig von Subventionen? – Wohl kaum. Es geht ja ausschließlich um einen rechtlichen formalen Akt. Wird dieser aber vollzogen, so ist die nicht gerade kleine serbische Minderheit und jene der Roma im Kosovo ihres Lebens nicht mehr sicher – die Forderung nach der Selbstständigkeit der bosnisch-herzegowinischen Republika Srpska wiederum wohl nur mehr eine Frage der Zeit. Wird der Kosovo, was unwahrscheinlich ist, wieder Provinz Serbiens, geht’s den Albanern an den Kragen. Wie kann dieses wirtschaftlich bankrotte Fleckchen Erde unabhängig bzw. einem einigermaßen annehmbaren Zustand zugeführt werden? Oder streben die Kosovoalbaner eine Vereinigung mit dem nicht ganz so bankrotten Albanien an? Die wiederum werden wohl eher dankend ablehnen, zaubern die oft grotesken Ausformungen des kosovarischen Nationalismus den Brüdern und Schwestern in Shqipëria nicht selten ein vergnügliches Grinsen ins Gesicht. Die Serben wiederum sind, glaubt man ihren Vertretern, bereit, zum gottweißwievielten mal ihre Harnische anzulegen, um Kosovo Polje notfalls in Blut zu ertränken. Sei’s wies sei; Die einzig vernünftige Lösung scheint – wie so oft – die  moderne Biotechnologie zu liefern: Josip B. Tito soll geklont, und Bratstvo i Jedinstvo (Brüderlichkeit und Einheit) wieder zum obersten Prinzip erhoben werden.

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4 Antworten zu “Kosova – Kosovo, bitte seids doch net a so!

  1. Eine leider noch seltener in Erwägung gezogene Option ist die Auflösung sämtliche National-, Supranational-, und Minimalstaaten. Hierzu wäre allerdings einmal ein Kraftakt seitens der werktätigen bzw. arbeitslosen Bevölkerung zwecks der Abschüttelung lokaler und internationaler Kapitalisten, Militärs und Politiker notwendig. Leider hat sich diese Ansicht nicht bis zur letzten Konsequenz innerhalb der internationalen Gemeinschaft (gemeint ist das weltweite Proletariat) durchgesetzt.

  2. Reinhard Krawutnik

    Geschätzte Damen und Herrn!
    Gerade wir im südlichsten deutschen Lande wissen nur zu gut wo Völker- repektive Sprachvermischungen und -jo mitunter auch – verwirrung hinführen. Mord, Verschleppung bis hin zu zweisprachigen Schulunterricht mußte unser kleines aber umso Berg- und Seen- reicheres Urlaubsparadies schon erleben. V.a. da wo mitunter kommunistisch gesinnte Titopartisanen in braven kärntner Familien zwietracht und Spannung streuten mit der behauptung es gäbe eine slowenischsprachige bevölkerung – abgesehen von einigen Ewiggestrigen und Deutschfeindlichen Elementen welche zweifelsohne direkt von Laibach aus gesteuert waren. So hat auch der seinerzeitige Dorfarzt von Ledinitzen Dr. Peter Pleschultullnitsch, seines zeichens langjähriges Mitglied in Kärnt. Heimatdienst, Kameradschaftsbund und Kärntn. Abwehrkämpferbund (kurz-bekanntermaßen-: KKK) leidvoll erfahren müssen, was es heißt als einziger Deutscher inmitten von slowenischen Weibern und Kleinkriminellen aufzuwachsen. Er wurde wegens seines deutschen Akzents nicht nur schon als Schüler gehänselt sondern später auch wegen eines harmlosen Kavaliersdelikt während der Nachkriegsverfolgung politischem Gesinnungsterror bis hin zur Registrierung ausgesetzt. Wenn wir nicht wollen dass Kärnten das selbe schicksal wie Kosovo ereilt, dann müssen wir handeln – nur keinen Handel mit den slowenischen Firmen treiben!

  3. Marcel Petautschnig

    sehr geehrte Kameraden,

    Es ist mir ein besonderes Anliegen an dieser stelle zu erwähnen, dass die FF-thalsdorf nunmehr zum 3. Mal in Folge die bezirks-FF-Meisterschaften gewonnen hat. Im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen Rund um den Kosovo hat dies insofern eine Bewandnis, als unser seliger, leider zu jung verstorbener Vize-Hauptmann Ali Bexhi von dortn stammt. Er bleibt uns in Erinnerung als Längseetieftaucher, Radsportfreak und liebevoller Vater von Kindern, welche er stets erzog. Seine Verdienste um das Gemeindehaus sind legendär, sein Ruf tadellos. In diesem Sinne: Wasser Marsch, Ali!

  4. „haltet unser Kärnten fern von Betrieben mit dem Titostern!“

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