Ursels Gute Nachtmusik

Frau Ursel Stenzel ist ja bekannt für originelle Ideen. Bürgerlich modern in der Ausrichtung, will die kecke Mitt-Sechzigerin nun den Wiener Karlsplatz mit klassischer Musik sozusagen untermalen. Weiters sollen Strafen für Leute, die sich in der Innenstadt „besaufen und auffällig benehmen“, eingeführt werden. Das ÖVP-Erntedankfest und das Stadtfest gehören somit wohl der Vergangenheit an. Die Ursel im O-Ton: „Es gibt Untersuchungen – ich weiß nicht wo – dass, wenn man höher qualifizierte E-Musik spielt, sich vieles von selbst verflüchtigt.“ (derstandard.at) . Vieles verflüchtigt sich also von selbst. Bloß was sich verflüchtigt und wo das verdammt noch mal untersucht wurde, das weiß die Bezirksvorsteherin beim besten Willen nicht Mehr. Scheint so, als wäre es Ursels Kurzzeitgedächtnis, das sich da „von selbst verflüchtigt hat“.

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3 Antworten zu “Ursels Gute Nachtmusik

  1. Vigilius Vindobona

    Mir scheint es fast, als ob die gute Ursl sich wieder das alte Wien herbeiwünscht und am liebsten rundherum eine neue Stadtmauer aufziehen würde. Damit das G’sindel draußen bleibt. Jaja, die neue, moderne ÖVP hats geistig wirklich noch nicht ganz ins vorige Jahrhundert geschafft…

  2. Heribert Wampersdorf

    „besaufen und auffällig benehmen“:
    Jo des wor doch ich und meine Altherrnrunde beim ÖVP-Stadtfest!

  3. Geribald Bürgernah

    Aber auch unsere Ursula ist für ihr Alter noch eine kesse Biene!

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