Viel heiße Luft

„Ich litt unter Erektionsstörungen – Dr. Dabić hat mich geheilt!“

Juli 28, 2008 · 10 Kommentare

crazy_old_manImmer mehr Menschen behaupten, von Dr. Dabić behandelt worden zu sein. Josef „Peppe“ Perkounig aus Viktring/Klagenfurt hat die Dienste des Wunderheilers voriges Jahr in Anspruch genommen – mit Erfolg.

(Bild links: Perkounig „Peppe“ wurde von Dr. Dabić geheilt. Als er von dessen Festnahme erfuhr, meldete er sich telefonisch in unserer Redaktion um ein Exklusiv-Interview zu geben.)

Heisseluft: Herr Perkounig, Sie behaupten, Dragan Dabić kennengelernt zu haben. Wann und wo war das?

Perkounig: Das war im Sommer 2007. Ich ließ mich von ihm behandeln. Er kam zu mir nachhause. Er stellte sich mir als „Onkel Pipiszta“ vor.

H: Wie knüpften Sie Kontakt zu dem mutmaßlichen Serben mit kroatischem Pass?

P: Meine Nachbarin Lilijana Ljubić hat ihn mir empfohlen. Er wohnte zu der Zeit bei ihr. Sie brauchte einen Nikolo-Darsteller für ihren Enkel und er brauchte eine Unterkunft. Geld hatte sie keines, also bezahlte sie ihn mit Sex, schmutzigem Sex…

H: Welchen Eindruck machte der Mann auf sie?

P: Er war alt, steinalt, etwas verwarlost aber sympathisch und redegewandt! Ich hielt ihn für eine Art orthodoxen Priester aus der Krajina, der in Bosnien aufgewachsen sein muss und vermutlich im Alter von zwölf Jahren mit seiner Familie nach Kroatien übersiedelt ist. So kam er mir jedenfalls vor. Dass er serbischer Wunderheiler ist, konnte ich ja nicht ahnen!

H: Wie lange hielt sich Dr. Dabić in Viktring auf?

P: Ich glaube, er war insgesamt 6 Monate hier. Er wollte eigentlich noch bis zur EM bleiben, um sich unerkannt und geschützt durch das Land Kärnten mit einer vorgetäuschten Demenzerkrankung quietschvergnügt unters Fanpublikum zu mischen. Als die Landesregierung sein Ansinnen freundlich aber dennoch bestimmt – mit der Begründung, diese Sonderbehandlung gelte für Serben nicht – ablehnte, reiste er überstürzt und enttäuscht ab.

H: Wie und warum hat er Sie behandelt?

P: Ich hatte Erektionsstörungen. Er hat mir die Hand aufgelegt. Oooch, hatte der weiche Hände. Wie durch ein Wunder war ich geheilt. Ich bekam sofort eine Erektion… Eine Megaerektion! Danach ging wir beide ins Schlafzimmer und…

H: Ja schon gut! Herr Perkounig, kann es sein, dass Sie schlicht und ergreifend schwul sind?

P: Also, ich verbitte mir solche Unterstellungen! Schließlich habe ich das Land aufgebaut, da haben sie noch in die Windeln…

H: O.K., etwas anderes! Kam Ihnen irgendwas seltsam vor, schöpften Sie einen Verdacht?

P: Nur einmal. Ich sprach ihn auf den Krieg in Bosnien an. Da wurde er unwirsch, um nicht zu sagen hysterisch. Er schrie mich an, was mir einfalle und dass er dazu keine Meinung habe und dass er schließlich nicht der Ex-Präsident der Republika Srpska sei. Dann ließen wir das Thema sein und er führte die Behandlung fort.

H: Was ging in Ihnen vor, als Sie erfuhren, dass „Onkel Pipiszta“ in Wahrheit Opa Pera alias Dragan Dabić ist?

P: Ich war schockiert und verstört, fing an zu toben, musste sofort bei Ihnen anrufen, um meine ganz persönliche Dabić-Story zu erzählen. Natürlich habe ich Angst vor dem serbischen Geheimdienst – ich werde seit Jahren beobachtet! Aber ich finde auch, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat, informiert zu werden!

H: Wann haben Sie Dr. Dabić das letzte Mal gesehen?

P: Das muss so im Herbst 2007 gewesen sein. Er kam zu mir und bat um Hilfe. Er roch nach Schnaps. Er wollte, dass ich ihm 40 Euro für eine ominöse Polizeistrafe gebe. Ich bat ihn, zu gehen – mit kriminellen Ausländern will ich nichts zu tun haben! So brach dann auch der Kontakt ab.

H: Die Kronen Zeitung schreibt, dass es zu einem weiteren Treffen zwischen Ihnen und Dr. Dabić im Frühjahr diesen Jahres kam. Entspricht das nicht der Wahrheit?

P: Nein, das entspricht nicht der Wahrheit. Die Person, die das behauptet ist mein Doppelgänger – Ein gewisser Herr Pravdić , der in Banja Luka aufgewachsen ist, nun in Split als Fußballarzt mit montenegrinischem Pass ordiniert, desöfteren am Wörthersee urlaubt und mir zum Verwechseln ähnlich sieht. Aber ich glaube er lügt! Er möchte – wie er das immer versucht – im Mittelpunkt stehen. Er ist, wenn sie so wollen, ein alter Ego.

H: Nun gut, eine letzte Frage. Was halten sie von dem Gerücht, Radovan Karadžić sei in Belgrad verhaftet worden?

P: Radovan, wer?

H: Danke für das Interview.

Dr. Dabić sitzt derzeit in Belgrad in Untersuchungshaft, laut der Nachrichtenagentur tanjug, gehe es ihm gut. Eine Lokalzeitung aus Pančevo allerdings behauptet, es gehe dem Doktor vom Balkan schlächter.

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Who is who?

Juli 23, 2008 · 2 Kommentare

Der Männerbart ist nicht nur eine dem Zeitgeist unterworfene Moderscheinung, sondern erfüllt auch so manchen praktischen Zweck.

(Is dir kalt? Host an Bart – brauchst kan Schal – optimal!)

Der mutmaßliche Kriegsverbrecher und Ex-Präsident der Republika Srpska Radovan Karadžić wurde in Serbien verhaftet. Auch wenn der Standard schreibt, er habe abgenommen, während Österreich (die „Zeitung“, nicht das Land) befindet, er habe zugenommen, steht eines außer Zweifel: Er ist kaum wiederzuerkennen!

Karadžić vorher und Nachher

Nun wird natürlich spekuliert, welche geniale Tarnung Ratko Mladić sich zugelegt haben könnte. Unsere moderne Computeranimation zeigt, wie der ebenfalls gesuchte ehemalige General aussehen könnte:

Links Ratko Mladić vorher und wie er heute aussehen könnte (rechts).

Der Schmäh ist allerdings nicht neu; So wollen deutsche Touristen in Brunz an der Drau/Kärnten in dem Bauarbeiter auf dem Bild unten Osama Bin Laden erkannt haben:


Bild links: der mutmaßliche Terrorist heute. Bild rechts: Osama wie wir ihn kennen und lieben.

Nicht nur gesuchte Schwerverbrecher und Terroristen neigen zu einer erstaunlichen Verwandlungsfähigkeit: Auch Promis versuchen ab und an, ihr Privatleben durch äußerliche Veränderungen zu schützen (Bild rechts).

Auch wurde und wird immer wieder behauptet, Adolf Hitler hätte sich gar nicht umgebracht, sondern lebe (oder lebte) mit einer neuen Identität im Südamerikansichen Exil. Das Bild links zeigt ein Ehepaar, das laut Meinung des Historikers Enrique Pantaloni aus Buenes Aires Adolf Hitler mit mutmaßlicher Gattin zeigen soll, welche noch bis vor wenigen Jahren ein beschauliches Leben in Patagonien geführt haben sollen (Dies erscheint plausibel, denken sie sich doch bitte nur die Wolle weg).

Auch der Nikolo hat sich vor geraumer Zeit seines Rauschebartes entledigt, um glattrasiert so richtig durchstarten zu können. Die Rechnung ging auf. Nun ist er gefeierter Popstar (Bild rechts). Auch für Ihn gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung!

Was bringt die Zukunft an ulkigen Camouflagen berühmter Menschen?

Wird Susi Winter wegen Volksverhetzung verurteilt, hat sich unsere Mode und Lifestyle Redaktion schonmal Gedanken gemacht, wie sie sich stylen könnte um der „Gesinnungsjustiz“ ein Schnippchen schlagen zu können. Auch für Peter Westenthaler (Verdacht auf Falschaussage und Körperverletzung) gibt es schon Vorschläge, wie er sich der „Hetz- und Schmutzkübelkampagne“ gegen ihn entziehen könnte (links Winter, rechts Hojac):


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Neuwahl: Wer is die größte Ratte???

Juli 22, 2008 · Kommentar schreiben

Wahlkampf kommt auf uns zu. Dagegen können wir nichts tun! Was uns aber im Vorhinein prophezeit wird, können wir kommentieren: Nämlich den Ausländerwahlkampf!

Ja, ich war auch immer der Meinung, dass „Ausländerwahlkampf“ bedeutet, dass Ausländer wahlkämpfen. Dem ist aber nicht so. Ausländerwahlkampf bedeutet, dass…

…die Ratten aus ihren Löchern kriechen…

„Olle Ausländaaa solln auße, de wos net gscheit teitsch redn und de wos a kriminö san sowieso – ohne wenn und aber!“ fordert eine tierisch aufgest(r)achelte, für den kleinen Mann von der Straße sprechende, Strache Partei!

Dem Gerülpse und der Speiberei nicht genug, schickt sich das bundesweit im Promillbereich angesiedelte – in Kärnten aber immer noch den Landeshauptmann stellende – BZÖ an, schon vor der Wahl, Asylwerber zu deportieren.

Aber auch die Kurzzeitministerin Maria Theresia Fekter „geigt auf“, und zeigt damit, dass die ÖVP nicht „nur eine Partei der Bauern und des Großkapitals“ ist, sondern sehrwohl auch eine Partei der „Modernisierungsverlierer“! Was auch immer das bedeuten mag: Sie fordert (oder besser: verspricht) ein schärferes Asylgesetz!

Was die Blogbetreiber schockiert, ist, dass zu diesem „außerordentlich wichtigen Thema“ noch immer kein Statement seitens SPÖ, GRÜNE, (der aus „unerklärlichen Gründen“ chancenreichen) Liste Dinkhauser, KPÖ und Linkspartei erfolgt ist.

Sei’s wie’s sei,

Morla sagt: „Die Faschistn mog I nur in schwarzen Kistn….“

Und die anderen Parteien? Nojo, haltets den „kleinen Mann/die kleine Frau von der Straße“ net für deppat!

WE ARE WACHING YOU!!!!!

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Mia brauchn oan Dolm, ätsch!

Juli 10, 2008 · Kommentar schreiben

Die Große Koalition hat ausgedient, Neuwahlen stehen an.

Fritz Dinkhauser – der jugendliche Politrebell aus dem heiligen Land – erklärte der Tageszeitung Österreich, dass er einen Dolmetsch brauche, um den Willi Molterer zu verstehen. Dinkhauser wolle nun bei der vorgezogenen Nationalratswahl österreichweit kandidieren und das unmissverständliche Sprachrohr des kleinen Mannes sein.

Um diesen Posten konkurriert nun allem Anschein nach der kleine Hojac nicht mehr. Föhnfrisur adieu und ein leises „Servus“ zum Abschied.

Weiterhin auf Überholkurs – der polternde Paintballer H.C. „Koksnazi“ Strache.

Die „Altparteien“ haben also nichts zu lachen und die Grünen überlegen sich der Einfachheit halber, sich der ÖVP gleich anzuschließen, anstatt öde Sondierungsgespräche zu führen.

Die Umfallerpartei SPÖ richtet sich allem Anschein nach nicht mehr auf – nachdem der Kapitän als erstes das Schiff verließ, folgen ihm die Ratten.

Ein neues Linksprojekt muss her, lamentieren da Trotzkisten und sogenannte Linksgewerkschafter (also jene, die trotz versenkter Streikkassa und trotz einem Präsidenten der einen prominenten SPÖ Listenplatz bekommt, noch immer glauben, der ÖGB wäre eine Gewerkschaft). Diese Anti-FPÖ würde also mit der KPÖ um das Linke Sediment links der SPÖ konkurrieren – klingt vernünftig. 0,11 – 1,13% sind da schon zu holen! Es lohnt sich also.

Man darf gespannt sein (besonders auf die Elefantenrunden)…


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Vergleich

Juli 8, 2008 · Kommentar schreiben

Vergleiche werden ja vergleichsweise oft bemüht. Auch folgender Vergleich dürfte schon mal, oder gar öfter, angestellt worden sein. Nun wollen wir hier aber kein Vergleichs-Ranking erstellen, sondern vergleichsweise schnell zu unsrem Vergleich kommen.

Was haben Fußball und Wahlen gemeinsam? – die richtige Antwort wäre sicher: manches und manches wieder nicht. Bei einem Fußballevent/in der Politik neigt der Mensch dazu, eine Mannschaft/Partei zu favorisieren. Das kann unterschiedliche Ursachen haben: wegen der Attraktivität der PolitikerInnen/SpielerInnen, wegen der Attraktivität der Politik/des Spiels oder weil schon der Vater die Mannschaft/Partei unterstützt hat (usw.). Dabei bleibt es aber oft nicht: Manche identifizieren sich richtiggehend mit der Partei/Mannschaft. Dann hat nicht „meine Lieblingsmannschaft“ bzw. „die von mir favorisierte Partei“ eine Wahl/ein Spiel gewonnen, sondern „Wir“. Man unterstützt seine Partei/Mannschaft nach besten Kräften, diskutiert über deren Vorzüge und setzt alles daran, das sie die Wahl/das Turnier gewinnt. Sicher, meine Partei/Mannschaft kann mich auch bitter enttäuschen. Durch eine falsche Personalpolitik z.B. – dann werfe ich mein Parteibuch/meinen Schal weg und spiele die sprichwörtliche beleidigte Leberwurst. Das Finale oder ein wichtiges Spiel bzw. eine Wahl bedeuten Spannung pur! Da wird mitgefiebert, werden kleine und große Schwächen diskutiert und kommentiert, der Teamchef/Spitzenkandidat kritisiert und bis zuletzt durchgehalten, um das Ergebnis abzuwarten. Verliert die Mannschaft/die Partei, muss das ebenfalls kommentiert werden – ein Grund könnte die schlechte Performance sein. Gewinnt die eigene Partei/Mannschaft aber, versetzt das einen in ein Hochgefühl – Ja, wir haben es wieder mal geschafft! Man selbst ist ein Gewinnertyp – man hat es immer schon gewusst! Dieses Gefühl – inklusive Kater – hält dann schon mal ein paar Tage an, um danach dem Alltagstrott zu weichen. Nix is gschehn, alles bleibt beim alten….

In diesem Sinne: Das Sommerloch ist gefüllt!

Und wenn das zu fad oder zu banal ist – wie wärs mit nem schönen Borno?

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Frühlingsommerloch!!!!

Juli 5, 2008 · Kommentar schreiben

Da hier schon seit laaaaaaaaaaaaanger Zeit der literarische und humoristische Notstand herrscht; mal wieder was fürd Gemüt:

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Nach der ganzen Scheiße…

Januar 17, 2008 · 3 Kommentare

…Wieder mal was fürs Gemüt.
„Đurđevdan“von Bijelo Dugme. Jetzt mag der/die drauf steht, selbst herausfinden, welches Bandmitglied Moslem ist/war. Mich interessiert so ein Scheiß jedenfalls nicht…

ert

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Susi und H.C. Strolchi

Januar 17, 2008 · Kommentar schreiben

In letzter Zeit spucken H.C. Strolchi (der paintball spielende underdog) und eine bis vor kurzer Zeit noch unbekannte Zahnarztfrau („hey, wenn jemand meine Kinder schändet, dann mein Mann – und nicht irgendein dahergelaufener Muselmane!“) wieder mal große Töne. Groß ist dabei vor allem die Goschn, aber das ist man ja von der FPÖ gewohnt. Das Ausmaß der Dummheit besagter Partei hat aber die gute Frau Winter um eine Nuance erweitert: Nämlich um die Beleidigung einer Glaubensrichtung. Jetzt werden die aufmerksamen LeserInnen dieses Blogs sicher nicht umhinkommen, festzustellen, dass genau das (also Beleidigung von Religion) auch ein wesentlicher Teil eben dieses Blogs ist. Nun, wohl wahr! Und eigentlich kümmern wir uns auch nicht um das Gefurze irgendeiner Wahlwerbenden Partei. Aber allein die Tatsache, dass so manche „Normalos“ nun der völlig durchgeknallten Susi aus Graz mit verschiedenen Argumenten den Rücken stärken, lässt unsereiner Agnostiker doch den Atem stocken. Einer der häufigsten „Kritikpunkte“ so genannter Liberaler in diesem Zusammenhang ist jener des nicht-existierenden „europäischen säkulären Islam“. Jo himmelherrgottnocheinmol, wos is donn mit der jahrhunderte alten islamischen Tradition in Bosnien, Albanien, Serbien…? Oh, ich vergaß… es geht ja nur um die türkischen und arabischen MigrantInnen! Hmmm, ist das momentane Heraufbeschwören der „islamischen Gefahr“ möglicherweise nur ein Deckmantel für FREMDENHASS? Gott bewahre… Wie auch immer: Religion ist Privatsache! Genausowenig wie alle Welt ein Recht darauf hat, zu wissen, wie groß mein Penis ist, sollte die Religion und der damit verbundene Obskurantismus in den Schulen Platz haben. Und die Kirchen müssen endlich ihren Sonderstatus verlieren (sie können sich ja z.B. auf Vereinsbasis weiter betätigen)!

Um auf die FPÖ zurück zu kommen: folgender Film ist höchstwahrscheinlich nicht unähnlich zu dem Film auf denen die Susi und da Strolchi grad drauf san (lahko noč):

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Deutschland ist…

Januar 10, 2008 · Kommentar schreiben

…“Kacke“, dachte sich unlängst der hessische Ministerpräsident Koch. „Wahlkampf ist, wir brauchen ein Thema.“

Bild: von links nach rechts: Kulturkämpfer. )

Und so eines ward mit der Unterstützung der bundesweiten CDU und der CSU schnell gefunden: gewalttätige türkische Jugendbanden!

(Bild: Martialische Türken.)

 

So meinte der Christdemokrat am 9.1.2008 in einer ARD Diskussionsrunde, es gäbe keine Probleme mit Polen, Jugos und sonst wem… Nein, nur die muselmanischen Jugendlichen stellen ein Problem dar. Man müsse von Kuschelpädagogik und Sozialarbeiter-Laberei abkommen, um endlich wieder über Deportationen, zumindest aber über „Schnupperhaft“ nachdenken können. Auch eine vom Sender präsentiert erstaunliche Studie, wonach unter gleichen Verhältnissen aufgewachsene und die gleiche Bildung genießende Jugendliche aus türkischen und deutschen Familien eine annähernd ähnliche „Kriminalitätsbereitschaft“ (in Prozent) entwickeln, ließ den Rassen- und Kriminalitätsspezialisten Koch kalt.

Ortswechsel nach Thüringen: Am selben Abend äußerte sich der Bürgermeister einer Thüringer Kleinstadt dem Sender MDR gegenüber besorgt, dass die zunehmende gewaltbereitschaft der immer mehr nach rechts tendierenden Jugendlichen dem heimischen Fremdenverkehr schade.


(Bild: Thüringer-Würstel mit Problemen, dem geholfen werden wird müssen)

 

Darum entschloss sich der Bürgermeister, besagten Jugendlichen leerstehende Räume innerhalb der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Dort können sie dann tanzen, singen und Sport betreiben. Das alles um den armen Teutonenkindern eine Perspektive zu verschaffen.

Das könnte dann so aussehen:


(Bild: Von links nach rechts und von oben nach unten: friedliche Lazio Rom Fußballfans, welche ihrem Leben einen Sinn gegeben haben…)

 

Es ist wohl war: Das Europäische Abendland ist in Gefahr!

Als Friedensprojekt gestartet (laaaaaaaange Zeitreise – unwichtige Ereignisse dazwischen bitte einfach ignorieren.),….

 

(Bild: Die friedliche spanische Reconquista gegen die Barbarei der Maurischen Landschaftsbewässerer und Wasserklobenutzer)

…muss die überragende Kultur des europäischen Abendlandes,…

 

(Bild: Kuhltur)
…welche z.B. auch und vor allem den ungebildeten und kriegerischen Amerikanern weitaus überlegen ist,…
(Bild: Naive Amerikaner, wahrscheinlich Veteranentreffen um 1991)
…mit notfalls auch härteren und unkonventionellen Mitteln verteidigt werden!
(Bild: Freiluft – Kampfrattenzucht. Ein „private public partnership“, realisert in den Straßen von Neapel.)
ert

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Niederösterreich, ein schönes Stück…

Januar 7, 2008 · Kommentar schreiben

…“Scheiße!“ ruft der Landesvater. Die Landtagswahlen stehen an und man braucht ein Thema. Den Semmeringbasistunnel hat man nun erfolgreich über Jahrzehnte verhindert, ein nicht vorhandenes Loch in einem vorhanden Berg taugt halt nicht für jeden Wahlkampf. Offenbar bis zur sprichwörtlichen „Verg…“ läßt sich aber das Thema „Ausländer“, konkret durch die Verschiebung der Schengengrenze über uns hereinbrechende Ostbanden, ausschlachten.

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Erwin Pröll (4.von rechts) – ein Mann von Welt

Gekonnt weiß der liebe Erwin auch gleich nützliche Maßnahmen zu nennen: Mehr Asylwerber abschieben! Und prompt kommt dem der brave Koalitionspartner – böswillig oft Ballschani des ÖVP-Teams genannt – nach und einigt sich. Gusenbauer: „Rückführung selbstverständlich“. Rückführung. Regierende mit entfernter Ähnlichkeit mit Menschen oder so ähnlich heißt das jetzt auf den SPÖ-Plakaten.

Interessant, dass Asylwerber quasi als Stellvertreter für die vermeindlichen und mutmaßlichen Osteinbrecherbanden, die nun ungehinderten über die Grenzlinien schlüpfen könnten, abgeschoben werden. Da kann Frau Wlaschtschek, ihres Zeichen „sicher nicht mit irgendwelchen Tschechen verwandt“, wieder ruhig schlafen, wenn gerade bei ihr eingestiegen wird. Weil sie weiß: Irgendein Tschusch wird dafür bezahlen!

Während man und frau (Frau Plassnik z.B.) allersonsternorts – wohlgemerkt auf der sogenannten „Ostseite“ (sie ist ja nicht überall tatsächlich im geografischen Osten) der Grenze – den endgültigen Fall des Eisernen Vorhangs feiert, wird im österreichischen Hinterland schon aufgerüstet: So ist nicht nur jeder wichtige Verkehrsweg und jede Grenzregion in Österreich eine Dauerüberwachungszone. Das ist Freiheit: früher mußte man sich nur beim Grenzübertritt von bewaffneten Grenzern in den Unterhosen stierdeln lassen – jetzt kann einem das schon vor der eigenen Haustüre passieren.

Nein, auch grenznahe Ortschaften werden nun von Bundesheerpatroullien „beschützt“. Es ist nicht vom Tschad oder Afghanistan die Rede sondern von wirklichen Krisenherden wie Nickelsdorf oder Mistelbach.

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Während man in Wien noch unbekümmert sich einen Lenz macht…

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…weiß man im Niederösterreich – der letzten Bastion vor dem Osten schon längst:

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Es herrscht Krieg!

auslanderversteck.jpg

Der Ausländer kann überall sein!

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Nicht nur wir, auch unsere Kollegen von der Presse sind besorgt über die jüngsten Entwicklungen. Hier ein Interview mit Innenminister (Schuh- und Tresorrumänenauf-)Plattler in Auszügen:

Die Presse: Müssen sich die Österreicher vor der Schengen-Erweiterung fürchten oder dürfen sie sich freuen?

Günther Platter: Die Österreicher können sich schon freuen.

Das Bundesheer mit seinen künftig 1500 Mann im Grenzbereich darf aber außer Zuschauen eigentlich nichts mehr machen. (Anm. Heisseluft: Sie dürfen weder Granat- noch Flammenwerfer einsetzen – der Auto-Pole lacht sich krum!)

Platter: Das Bundesheer wird auch in Zukunft ähnliche Aufgaben haben wie bisher an der Grenze. Im Hinterland, auf Nebenstraßen, auf Feldwegen wird es genaue Beobachtungen, unter anderem auch mit Wärmebildkameras, geben. Bei Auffälligkeiten oder auch wenn illegale Einwanderer gesichtet werden, wird sofort die Polizeistreife verständigt, die dann Sicherheitsmaßnahmen durchführt. („Österreich muß stehts wachsam sein wegen der vielen Neger “ und was halt sonst noch so im Staatsvertrag steht)

(die presse – zu recht – erst recht besorgt:) Bis die Soldaten die Polizei verständigt haben und die eingetroffen ist, sind die Illegalen wahrscheinlich schon wieder weg?

Platter: Das geht sich sicher aus, weil wir im grenznahen Bereich ein ganz enges, dichtes Streifennetz haben werden.
Mit 1. Oktober 2008 soll doch der Assistenzeinsatz (Anm. des Bundesheeres) schon beendet sein.

Platter: Laut Ministerratsbeschluss soll der Assistenzeinsatz im Jahr 2008 durchgeführt werden. Aber je nach Ergebnis der Analyse, die wir mit 1. Oktober beginnen, kann man den Einsatz an die tatsächliche sicherheitspolitische Situation anpassen. (Was, Platter will das Bundesheer abschaffen???!)

Wie messen Sie denn die Sicherheitslage in Österreich? An Illegalen, an Kriminalität?

(Nein daran was die Presse schreibt!)

Platter: Durch die Beobachtungen im grenznahen Raum sehen wir ja, ob sich die illegale Einwanderung vermehrt. Das ist uns wichtig: Illegalität vermeiden. (Hmm, wie ging das noch gleich? Wie machen die das bei der Suchtgiftprävention? Ich glaub einsperren und abstrafen!)

Und wenn Sie zu dem Schluss kommen, dass sich die Situation verschlechtert hat?

Platter: Das Einziehen der alten Schengen-Grenze wäre da wirklich die letzte Maßnahme. In der Zeit der Euro08 führen wir die Grenzkontrollen jedenfalls wieder ein. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass alles so drunter und drüber geht. Es gibt auch die Möglichkeit, die Grenzschutzagentur Frontex anzurufen und gemeinsam Maßnahmen zu überlegen. Ich möchte aber hier nicht mit Horrorszenarien argumentieren. Im Gegenteil: Ich gehe davon aus, dass wir die Sicherheit auf hohem Niveau weiter gewährleisten können. (Achtung es handelt sich tatsächlich nicht - wie LiebhaberInnen unseres Blogs jetzt vermuten könnten – um eine von uns manipulierte Pressemeldung!!! „Frontex“ – das gibt es wirklich, da geht sogar uns der Schmäh aus. Den Eisernen Vorhang abreißen und wieder aufbauen das haben nicht ein mal die Kommunisten gemacht…)

Haben Sie schon eine klarere Vorstellung, was mit den 2500 Grenzpolizisten passieren wird, wenn die nicht mehr gebraucht werden?

Platter: Der Zweck des Beobachtungszeitraums ist zu erfahren, wie wir uns im Sicherheitsbereich genau aufzustellen haben. Jetzt ist es etwas zu früh, zu sagen, wann und wo diese Polizisten dann eingesetzt werden. Aber selbstverständlich wird Wien eine Rolle spielen, wenn wir prüfen, wo wir anpassen sollen.

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Das freut die Presse und ihre Mutterpartei: In Wien gibt es ohnedies zu viele Tschuschen aber auch generell zu viele Proleten. Es wird auch überlegt jedem Jugendlichen, der in einem Bezirk außerhalb des Gürtels aufwächst einen ehemaligen Zöllner beizustellen, zumindest wenn er mit der U-Bahn fährt oder in der Schule sitzt. Auch wird geplant pensionierte Suchhunde der Grenzgendamerie auf den Geruch von Illegalen zu trainieren. „Stinker raus“ fordert Erwin Pröll um damit wieder einmal H.C. Strache zuvorzukommen. Dem Landeshauptmann an der Südfront bringt das Rückenwind in seine Bemühungen Slowenien vom Freistaat Deutsch – Kärnten militärisch abzuschirmen. Nur leider hat dieser nicht der Art umfangreiche Truppenreserven wie sein niederösterreichischer Kollege Generallissimus Pröll zur Verfügung:

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Volkssturmveteranen

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Faschingsten-Garde

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Kampfmutanten (in Erprobung)

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Das Rückgrat der Landesverteidigung: Die Mistelbacher Traktorbrigade (schon in der Schlacht um Temelin im Einsatz gewesen)

 

Und den ganzen Großkopferten, Gscheidlingen, Gutmenschen etc. sei ins Stammbuch geschrieben (weshalb wir jetzt auch aufhören den großen Nachbarn weiter zu provozieren) :

Wien ist umzingelt von Niederösterreich!

 

 

 

 

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