…Wieder mal was fürs Gemüt.
„Đurđevdan“von Bijelo Dugme. Jetzt mag der/die drauf steht, selbst herausfinden, welches Bandmitglied Moslem ist/war. Mich interessiert so ein Scheiß jedenfalls nicht…
ert
…Wieder mal was fürs Gemüt.
„Đurđevdan“von Bijelo Dugme. Jetzt mag der/die drauf steht, selbst herausfinden, welches Bandmitglied Moslem ist/war. Mich interessiert so ein Scheiß jedenfalls nicht…
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I
n letzter Zeit spucken H.C. Strolchi (der paintball spielende underdog) und eine bis vor kurzer Zeit noch unbekannte Zahnarztfrau („hey, wenn jemand meine Kinder schändet, dann mein Mann – und nicht irgendein dahergelaufener Muselmane!“) wieder mal große Töne. Groß ist dabei vor allem die Goschn, aber das ist man ja von der FPÖ gewohnt. Das Ausmaß der Dummheit besagter Partei hat aber die gute Frau Winter um eine Nuance erweitert: Nämlich um die Beleidigung einer Glaubensrichtung. Jetzt werden die aufmerksamen LeserInnen dieses Blogs sicher nicht umhinkommen, festzustellen, dass genau das (also Beleidigung von Religion) auch ein wesentlicher Teil eben dieses Blogs ist. Nun, wohl wahr! Und eigentlich kümmern wir uns auch nicht um das Gefurze irgendeiner Wahlwerbenden Partei. Aber allein die Tatsache, dass so manche „Normalos“ nun der völlig durchgeknallten Susi aus Graz mit verschiedenen Argumenten den Rücken stärken, lässt unsereiner Agnostiker doch den Atem stocken. Einer der häufigsten „Kritikpunkte“ so genannter Liberaler in diesem Zusammenhang ist jener des nicht-existierenden „europäischen säkulären Islam“. Jo himmelherrgottnocheinmol, wos is donn mit der jahrhunderte alten islamischen Tradition in Bosnien, Albanien, Serbien…? Oh, ich vergaß… es geht ja nur um die türkischen und arabischen MigrantInnen! Hmmm, ist das momentane Heraufbeschwören der „islamischen Gefahr“ möglicherweise nur ein Deckmantel für FREMDENHASS? Gott bewahre… Wie auch immer: Religion ist Privatsache! Genausowenig wie alle Welt ein Recht darauf hat, zu wissen, wie groß mein Penis ist, sollte die Religion und der damit verbundene Obskurantismus in den Schulen Platz haben. Und die Kirchen müssen endlich ihren Sonderstatus verlieren (sie können sich ja z.B. auf Vereinsbasis weiter betätigen)!
Um auf die FPÖ zurück zu kommen: folgender Film ist höchstwahrscheinlich nicht unähnlich zu dem Film auf denen die Susi und da Strolchi grad drauf san (lahko noč):
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…“Kacke“, dachte sich unlängst der hessische Ministerpräsident Koch. „Wahlkampf ist, wir brauchen ein Thema.“

Bild: von links nach rechts: Kulturkämpfer. )
Und so eines ward mit der Unterstützung der bundesweiten CDU und der CSU schnell gefunden: gewalttätige türkische Jugendbanden!

(Bild: Martialische Türken.)
So meinte der Christdemokrat am 9.1.2008 in einer ARD Diskussionsrunde, es gäbe keine Probleme mit Polen, Jugos und sonst wem… Nein, nur die muselmanischen Jugendlichen stellen ein Problem dar. Man müsse von Kuschelpädagogik und Sozialarbeiter-Laberei abkommen, um endlich wieder über Deportationen, zumindest aber über „Schnupperhaft“ nachdenken können. Auch eine vom Sender präsentiert erstaunliche Studie, wonach unter gleichen Verhältnissen aufgewachsene und die gleiche Bildung genießende Jugendliche aus türkischen und deutschen Familien eine annähernd ähnliche „Kriminalitätsbereitschaft“ (in Prozent) entwickeln, ließ den Rassen- und Kriminalitätsspezialisten Koch kalt.
Ortswechsel nach Thüringen: Am selben Abend äußerte sich der Bürgermeister einer Thüringer Kleinstadt dem Sender MDR gegenüber besorgt, dass die zunehmende gewaltbereitschaft der immer mehr nach rechts tendierenden Jugendlichen dem heimischen Fremdenverkehr schade.

(Bild: Thüringer-Würstel mit Problemen, dem geholfen werden wird müssen)
Darum entschloss sich der Bürgermeister, besagten Jugendlichen leerstehende Räume innerhalb der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Dort können sie dann tanzen, singen und Sport betreiben. Das alles um den armen Teutonenkindern eine Perspektive zu verschaffen.
Das könnte dann so aussehen:

(Bild: Von links nach rechts und von oben nach unten: friedliche Lazio Rom Fußballfans, welche ihrem Leben einen Sinn gegeben haben…)
Es ist wohl war: Das Europäische Abendland ist in Gefahr!
Als Friedensprojekt gestartet (laaaaaaaange Zeitreise – unwichtige Ereignisse dazwischen bitte einfach ignorieren.),….

(Bild: Die friedliche spanische Reconquista gegen die Barbarei der Maurischen Landschaftsbewässerer und Wasserklobenutzer)
…muss die überragende Kultur des europäischen Abendlandes,…




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…“Scheiße!“ ruft der Landesvater. Die Landtagswahlen stehen an und man braucht ein Thema. Den Semmeringbasistunnel hat man nun erfolgreich über Jahrzehnte verhindert, ein nicht vorhandenes Loch in einem vorhanden Berg taugt halt nicht für jeden Wahlkampf. Offenbar bis zur sprichwörtlichen „Verg…“ läßt sich aber das Thema „Ausländer“, konkret durch die Verschiebung der Schengengrenze über uns hereinbrechende Ostbanden, ausschlachten.
Gekonnt weiß der liebe Erwin auch gleich nützliche Maßnahmen zu nennen: Mehr Asylwerber abschieben! Und prompt kommt dem der brave Koalitionspartner – böswillig oft Ballschani des ÖVP-Teams genannt – nach und einigt sich. Gusenbauer: „Rückführung selbstverständlich“. Rückführung. Regierende mit entfernter Ähnlichkeit mit Menschen oder so ähnlich heißt das jetzt auf den SPÖ-Plakaten.
Interessant, dass Asylwerber quasi als Stellvertreter für die vermeindlichen und mutmaßlichen Osteinbrecherbanden, die nun ungehinderten über die Grenzlinien schlüpfen könnten, abgeschoben werden. Da kann Frau Wlaschtschek, ihres Zeichen „sicher nicht mit irgendwelchen Tschechen verwandt“, wieder ruhig schlafen, wenn gerade bei ihr eingestiegen wird. Weil sie weiß: Irgendein Tschusch wird dafür bezahlen!
Während man und frau (Frau Plassnik z.B.) allersonsternorts – wohlgemerkt auf der sogenannten „Ostseite“ (sie ist ja nicht überall tatsächlich im geografischen Osten) der Grenze – den endgültigen Fall des Eisernen Vorhangs feiert, wird im österreichischen Hinterland schon aufgerüstet: So ist nicht nur jeder wichtige Verkehrsweg und jede Grenzregion in Österreich eine Dauerüberwachungszone. Das ist Freiheit: früher mußte man sich nur beim Grenzübertritt von bewaffneten Grenzern in den Unterhosen stierdeln lassen – jetzt kann einem das schon vor der eigenen Haustüre passieren.
Nein, auch grenznahe Ortschaften werden nun von Bundesheerpatroullien „beschützt“. Es ist nicht vom Tschad oder Afghanistan die Rede sondern von wirklichen Krisenherden wie Nickelsdorf oder Mistelbach.
Während man in Wien noch unbekümmert sich einen Lenz macht…
…weiß man im Niederösterreich – der letzten Bastion vor dem Osten schon längst:
Es herrscht Krieg!
Der Ausländer kann überall sein!
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Nicht nur wir, auch unsere Kollegen von der Presse sind besorgt über die jüngsten Entwicklungen. Hier ein Interview mit Innenminister (Schuh- und Tresorrumänenauf-)Plattler in Auszügen:
Die Presse: Müssen sich die Österreicher vor der Schengen-Erweiterung fürchten oder dürfen sie sich freuen?
Günther Platter: Die Österreicher können sich schon freuen.
Das Bundesheer mit seinen künftig 1500 Mann im Grenzbereich darf aber außer Zuschauen eigentlich nichts mehr machen. (Anm. Heisseluft: Sie dürfen weder Granat- noch Flammenwerfer einsetzen – der Auto-Pole lacht sich krum!)
Platter: Das Bundesheer wird auch in Zukunft ähnliche Aufgaben haben wie bisher an der Grenze. Im Hinterland, auf Nebenstraßen, auf Feldwegen wird es genaue Beobachtungen, unter anderem auch mit Wärmebildkameras, geben. Bei Auffälligkeiten oder auch wenn illegale Einwanderer gesichtet werden, wird sofort die Polizeistreife verständigt, die dann Sicherheitsmaßnahmen durchführt. („Österreich muß stehts wachsam sein wegen der vielen Neger “ und was halt sonst noch so im Staatsvertrag steht)
(die presse – zu recht – erst recht besorgt:) Bis die Soldaten die Polizei verständigt haben und die eingetroffen ist, sind die Illegalen wahrscheinlich schon wieder weg?
Platter: Das geht sich sicher aus, weil wir im grenznahen Bereich ein ganz enges, dichtes Streifennetz haben werden.
Mit 1. Oktober 2008 soll doch der Assistenzeinsatz (Anm. des Bundesheeres) schon beendet sein.
Platter: Laut Ministerratsbeschluss soll der Assistenzeinsatz im Jahr 2008 durchgeführt werden. Aber je nach Ergebnis der Analyse, die wir mit 1. Oktober beginnen, kann man den Einsatz an die tatsächliche sicherheitspolitische Situation anpassen. (Was, Platter will das Bundesheer abschaffen???!)
Wie messen Sie denn die Sicherheitslage in Österreich? An Illegalen, an Kriminalität?
(Nein daran was die Presse schreibt!)
Platter: Durch die Beobachtungen im grenznahen Raum sehen wir ja, ob sich die illegale Einwanderung vermehrt. Das ist uns wichtig: Illegalität vermeiden. (Hmm, wie ging das noch gleich? Wie machen die das bei der Suchtgiftprävention? Ich glaub einsperren und abstrafen!)
Und wenn Sie zu dem Schluss kommen, dass sich die Situation verschlechtert hat?
Platter: Das Einziehen der alten Schengen-Grenze wäre da wirklich die letzte Maßnahme. In der Zeit der Euro08 führen wir die Grenzkontrollen jedenfalls wieder ein. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass alles so drunter und drüber geht. Es gibt auch die Möglichkeit, die Grenzschutzagentur Frontex anzurufen und gemeinsam Maßnahmen zu überlegen. Ich möchte aber hier nicht mit Horrorszenarien argumentieren. Im Gegenteil: Ich gehe davon aus, dass wir die Sicherheit auf hohem Niveau weiter gewährleisten können. (Achtung es handelt sich tatsächlich nicht - wie LiebhaberInnen unseres Blogs jetzt vermuten könnten – um eine von uns manipulierte Pressemeldung!!! „Frontex“ – das gibt es wirklich, da geht sogar uns der Schmäh aus. Den Eisernen Vorhang abreißen und wieder aufbauen das haben nicht ein mal die Kommunisten gemacht…)
Haben Sie schon eine klarere Vorstellung, was mit den 2500 Grenzpolizisten passieren wird, wenn die nicht mehr gebraucht werden?
Platter: Der Zweck des Beobachtungszeitraums ist zu erfahren, wie wir uns im Sicherheitsbereich genau aufzustellen haben. Jetzt ist es etwas zu früh, zu sagen, wann und wo diese Polizisten dann eingesetzt werden. Aber selbstverständlich wird Wien eine Rolle spielen, wenn wir prüfen, wo wir anpassen sollen.
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Das freut die Presse und ihre Mutterpartei: In Wien gibt es ohnedies zu viele Tschuschen aber auch generell zu viele Proleten. Es wird auch überlegt jedem Jugendlichen, der in einem Bezirk außerhalb des Gürtels aufwächst einen ehemaligen Zöllner beizustellen, zumindest wenn er mit der U-Bahn fährt oder in der Schule sitzt. Auch wird geplant pensionierte Suchhunde der Grenzgendamerie auf den Geruch von Illegalen zu trainieren. „Stinker raus“ fordert Erwin Pröll um damit wieder einmal H.C. Strache zuvorzukommen. Dem Landeshauptmann an der Südfront bringt das Rückenwind in seine Bemühungen Slowenien vom Freistaat Deutsch – Kärnten militärisch abzuschirmen. Nur leider hat dieser nicht der Art umfangreiche Truppenreserven wie sein niederösterreichischer Kollege Generallissimus Pröll zur Verfügung:
Volkssturmveteranen
Faschingsten-Garde
Kampfmutanten (in Erprobung)
Das Rückgrat der Landesverteidigung: Die Mistelbacher Traktorbrigade (schon in der Schlacht um Temelin im Einsatz gewesen)
Und den ganzen Großkopferten, Gscheidlingen, Gutmenschen etc. sei ins Stammbuch geschrieben (weshalb wir jetzt auch aufhören den großen Nachbarn weiter zu provozieren) :
Wien ist umzingelt von Niederösterreich!
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Nach einem Traum des Chefredakteurs…

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