Viel heiße Luft

Entries from Juni 2007

Konsequent deppat

Juni 28, 2007 · 2 Kommentare

Nach einer Elefantenrunde (derstandard.at) – Nein, nicht die Alliierten, sondern der Gusenkanzler und die Kärntner Landespolitik – im Bundeskanzleramt scheint eine Lösung der für Kärnten, Österreich, ja Europa und Rinkenberg/Vogrče so wichtigen Ortstafelfrage wieder in weite Ferne gerückt zu sein.

Das BZÖ will am Freitag einen Ortstafel-Sonderlandtag einberufen und wirft der SPÖ Verrat an Haider, pardon Kärnten, vor. Der Verrat besteht momentan darin, dass die Kärntner SPÖ nichts dazu sagt. Sie hält sich - anstatt wie in der Vergangenheit mit zu haidern -  zur Zeit lieber raus aus der Angelegenheit. Die ÖVP hingegen hat ihren politischen Wortschatz um die schöne Kärntner FPÖ/BZÖ/SPÖ Floskel „Diktat aus Wien“ – welchem man sich selbstverständlich nicht beugen wolle - erweitert (klar, wär der Kanzler schwarz, wärs kein Diktat).

Der Bürgermeister von Goritschach/Goriče Heribert Haderlap (SPÖ) dazu: „Lei loooßn, wos weama denn..!“ Auf die Frage, wie die Bevölkerung das sehe, antwortete Jaqueline Jansa (27, Bürokauffrau Eberndorf/Dobrla vas) unserem Korrespendenten: „Kaj menit..? I man… Ha!?“

Eine Stellungnahme Hugo Chavez’ sowie des Vatikans liegt uns noch nicht vor. Muhamar Gadaffi hingegen steht weiterhin zu seinem Busenfreund und Monopolypartner Haider.

Kategorien: Aktuelles

STUDIE: Polen schneiden beim Tschechern schlechter ab, als Tschechen beim Bowlen

Juni 22, 2007 · Keine Kommentare

Brüssel: Die Blockadepolitik der polnischen Regierung verärgert die Regierungen der anderen EU Länder, aber sonst niemanden.

Niemanden? Eine kleine Citadelle innerhalb einer wichtigen europäischen Hauptstadt zeigt sich solidarisch. Aus dem Vatikan wird durch den als Sprachrohr fungierenden Kardinal Vafan Culo verkündet: „Man seihe sehr froh über die polnischen Zwillinge (Kaczynski und Kaczynnski/ Präsident und Ministerpräsident Anm. Red.), denn sie gehören zu den wenigen, welche die Werte Familie, Ablehnung der Schwulen-Ehe, vorehelichen Geschlechtsgnagnagna… gna und überhaupt… in nomini patrii et spi, spi, spi…schpeibn muß ich jetzt… AMEN!! (Vatikanischer Pressedienst am 21.6.2007)“

Ungemach dessen sind sich jetzt aber alle (alle? Auch du GenossIn?) einig, dass DIE (die EU?) sich einigen müssen.

H. Fugger (KFZ-Mechanik Lehrling, Innsbruck) dazu: “Jo leck mi am Oarsch! Wenn mir irgendwer vorschreiben will, wen, wonn i wo am Oarsch lecken derf oder nit, donn kennan mi de, de mir des vorschreibn wolln am Oarsch leckn!”

 

Kategorien: Aktuelles

Die Großen und woran sie sich stoßen…

Juni 11, 2007 · Keine Kommentare

Nicht nur 500 - 50000 schwarzgekleidet und - gesinnte Mummenschratte wollen sich Frau Merkel, ihres Zeichens Reichskanzlerin von Deutschland (inkl. Ex-DDR) in kritischer Weise (zumindest räumlich) annähern, auch abgehalfterte Rockstars versuchen sich der Bedeutungslosigkeit zu entreissen und organisieren unter beachtlichem Aufwand Massendemonstrationen in eigens dafür vorgesehenen Stadien.

Zur Freude der Polizei, schließlich können damit die Ruhestörer kurzerhand ebendort interniert werden und der dafür noch vorzusehenden Sonderbahndlung unterzogen werden, wobei auf einschlägige Erfahrungen aus dem Jahre 1973 zurückgegriffen werden kann. Bob Geldof und Bono Vox, ihres Zeichens uncoole Oldschool-Opas, haben es allerdings auch ohne Steinwürfe und ohne dafür oder für friedliches Herumsitzen von der Polizei verdroschen zu werden, geschafft, zu RK Merkel in die Kanzlei geladen zu werden. John Geldlof und Joko Vox äußerten sich nach diesem Treffen allerdings mit der deutschen Angela skeptisch über die Chancen für eine Einigung bei der Afrika-Hilfe. Es habe sogar einen “großen Krach” mit ihrem Mitarbeiterstab gegeben (der Stab wurde gebrochen), sagte Bono am Mittwoch in einem Gespräch mit der dpa. “Es war ein richtiger Streit”, fügte er hinzu. “Wir stimmen in dem Ziel überein, aber nicht in dem Weg dorthin.” Das ist das erste mal seit der Auflösung von U2, dass Bono Vox mit jemanden gestritten hat. Ein Regierungssprecher verwies hingegen darauf, dass die Bundeskanzlerin klargestellt habe, Deutschland werde seine Zusagen einhalten. “Das ist der größte Zuwachs unter allen Etats.” Also von 0% auf 0,000000001% - eine Steigerung von 100%! Bono betonte, die Kanzlerin sei eine “ehrenhafte” Person, aber es falle schwer, ihr zu glauben, wenn sie sage: “Vertraut mir.” “Wir sind schon zu oft enttäuscht worden.” Er spricht hier offensichtlich auch seine schwierige Beziehung zu seiner eigenen Mutter an. Auch müsse eine Landesmutter auch zu ihren schlimmen Kindern (die Autonomen) manchmal lieb sein, weil diese sonst noch schlimmer werden (s. auch unter Psychologie). Geldof (der andere Rock”star”) sprach von einer “historischen Chance”. “Das ist nicht die Zeit für vorsichtiges Handeln, das ist die Zeit für mutiges Handeln”, sagte Geldof, der sich mit Bono zusammen seit Jahren für Afrika einsetzt (Afrika ist ein Kontinent).
Auch die Zukunft des auf Initiative der G-8 gegründeten globalen Fonds für die Bekämpfung von AIDS, Malaria und Tuberkulose noch nicht endgültig geklärt. Strittig ist nicht nur die Höhe, sondern auch der Rahmen. Auch könne man, so die RK im privaten Rahmen, auch ruhig ein wenig zuwarten, bis zumindest die rückständigsten Teile von Afrika bevölkerungsentleert sind - womit man sich “den ganzen Trara ersparen könnte”. Es gäbe genug bedarf an Atom- und Industrieendlagerstätten sowie Testgeländen für Raketenabwehrsysteme und Atomraketen (weil ja sonst die Raketenabwehr keinen Sinn machen würde). Russland will hier leider Gottes nicht mitziehen, da man hier den slawischen und kaukasischen Menschen ob seiner Robustheit immer noch “für das geeigneteste Testobjekt” halte. Die USA wollen ihre AIDS-Hilfe über ein eigenes Programm und nicht über den globalen Fonds bereitstellen. Diese Programm könnte dann auch erfolgreich zur Befriedung des Iraks und zur Auslöschung Nordkoreas eingesetzt werden. Auch könnte Altöl und Quecksilber (der Zeit noch in Indien gelagert um die dortige Überbevölkerung in den Griff zu bekommen), gewinnbringend für alle Seiten entsorgt werden. “Die Hälfte davon sollte in afrikanische Länder südlich der Sahara fließen.” (orf.at) Aber: “Einige G-8-Mitglieder sind müde von immer neuen Hilfszusagen und wollen sie nicht unterstützen”, hieß es in einer G-8-Delegation. Hilfsorganisationen und Papst Benedikt XVI. forderten Unterstützung für ärmere Länder. Afrika dankt!

Gastkommentar von Wladislavova Putana, weißrussische Sondergesandte in Kabul (Fachbereich Demokratie und Europafragen und Antworten).

Kategorien: Überflüssiges

Auf Wunsch: Kruzifix, Ich werde die Wochentagsmessen ab nun „zum Herrn hin“, am Hochaltar feiern!

Juni 3, 2007 · 2 Kommentare

Neues vom Jüngerbläser und der dreiheiligen Einfältigkeit [1]: Hunderte Gläubige fanden sich am Dienstag am späten Vormittag im steirischen Marienwallfahrtsort Mariazell ein.

Nach Seiner Auferstehung erscheint Jesus den Jüngern und bläst sie an mit den Worten: “Sex als Abbild der Liebeshingabe Jesu an seine Kirche (vgl. Paulus!), geheiligt durch Seine Gnade und Sein Sakrament — JA (Johannes 20,22)!” Und weiter bläst er: “Sex als volle Selbsthingabe an den anderen — JA!” Damit übergibt Er ihnen die Vollmacht des “Bindens und Lösens”, der Sündenvergebung. “Lasst nicht zu, dass sich in eurem Herzen ein Eiterherd bildet, mag er noch so klein sein. Sprecht euch aus. Kinderreiche und gläubige Familien sind das beste Mistbeet für Priesterberufungen.”

Der Wiener Kardinal Schönborn bezeichnete damals das Werk als Spottschrift, der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel sprach sogar von einer Schundliteratur. Der Pfarrgemeinderat drohte daraufhin mit dem Rücktritt.

Im Geleitwort zu dem international beachteten Buch „Conversi ad Dominum“ von P. Uwe Michael Lang C.O. verweist Kardinal Ratzinger, jetzt Papst Benedikt XVI., auf den Inhalt der Konzilstexte: “Für die Schwachen einzutreten ist sozialistisch. Aus dem Leben und Sterben von Kaiser Karl könnten auch Staatsmänner und Politiker unserer Tage etwas lernen: die Verantwortung vor Gott und den Menschen, den rückhaltlosen und unbedingten Einsatz für den Frieden und das Wissen darum, dass Herrschen immer Dienen bedeutet.”

Offenbar ist der Erzbischof in Salzburg der letzte Sozialist. Einen Vorteil erkennt der Bischof darin, dass er und sein Amt im Kosovo auch bei Muslimen hoch angesehen seien.

Die Katholische Kirche ist die größte ‚Glaubensgemeinschaft’ auf der ganzen Welt, die auch den meisten Zusammenhalt und die größte Wirksamkeit hat. Übrigens, was sie tut, dient nicht der Gesundheit von irgendjemand, sondern steht im Dienst des Todes!

Fußnoten: 1 Der Heilige Geist ist die dritte Person der Hl. Dreifaltigkeit. Er bildet gemeinsam mit dem Vater und dem Sohn den dreifaltigen Gott und ist selbst Gott. - Na, ist ja ganz einfach, die Sache mit den Faltern (Anm. Red.)

Quellen:
www.kath.net
www.kathpedia.com

P.S.: Vielen Dank auch an meinen Spezius (oder Lakaien), der mir half, die Zitate in einen sinnigen und sicherlich auch gottgefälligen Zusammenhang zu setzen!

der Heißluftspender

Kategorien: Lokalaugenschein

Es gipfelt mich a bisserl

Juni 1, 2007 · 2 Kommentare

Deutschland: Morgen beginnen sämtliche Aktivitäten rund um den G8-Gipfel in Heiligendamm (nähe Rostock).

Ein imposanter STACHELDRAHTZAUN schützt die Herren (und eine Dame ist auch dabei) der Welt vor wütenden Demonstranten. Die Medien können es kaum erwarten bis die ersten Molotow-Cocktails geschleudert werden. Ebenso wie vielleicht manch eineR, der/die sich vorgenommen hat, genau das zu tun. Ein Event sondergleichen: Alle StaatschefInnen lächeln und schütteln sich die Hände, reden über…über…über…ja das weiß man nicht so genau, aber ganz wichtig halt. Dagegen wird demonstriert. Ja es werden viele kommen. Bunt soll es werden und schrill, pluralistisch und selbstbestimmt. So quasi das genaue Gegenteil zu den steifen Modalitäten hinter (oder vor) dem STACHELDRAHTZAUN. Kommt es dann - und alle wissen, dass es passieren wird - zu Ausschreitungen, distanzieren sich die „Gemäßigten“ sofort vom „Mob“. Der Mob bekommt einen stigmatisierenden Namen wie „Schwarzer Block“, „Gewaltbereite Szene“, „Krawalltouristen“…Pressekonferenzen, geile Medienberichte, alle wissen bescheid, denn wir leben in einer DEMOKRATIE!

MOB? - Es sei ALLEN Beteiligten unbenommen, bei jedem derartigen Spektakel dasselbe Schauspiel zu liefern. Aber stellen sie, werte BlogbesucherInnen, sich einmal vor, die Polizei tritt ihre Tür ein, zerstört ihre EIGENTUM, klaut ihren PC und sämtliche Zeitungen die so herumliegen und führt sie OHNE HAFTBEFEHL, begleitet vom FERNSEHEN ab. - Genau das geschah vor etwa einem Monat in Deutschland.

PRÄVENTION nennt man so etwas. Sämtliche Organisationen, Netzwerke und Individuen, welche in irgendeinem Zusammenhang zu den Demos am Heiligendamm stehen, kamen in den Genuss dieses Vergnügens. Ja, wir leben in einer DEMOKRATIE! Dass da dem einen oder der Anderen der Kragen platzt, ist wohl nicht weiter verwunderlich. Die Verantwortlichen wissen das. Die Polizei weiß das. Die Medien wissen das. - JUHUUUU, wir werden die Bilder kriegen, die wir sehen wollen. JA das ist gut so, denn wir leben in einer Dem.., Demo…, Demakr… Dings!

…Sei’s wie’s sei: Auf jeden Fall wissen wir (als Bürger einer demokratischen Gesellschaft), dass die Zeiten des Eisernen Vorhangs, polizeistaatlicher Methoden, gleichgeschalteter Medien und der Arroganz und Ignoranz der Mächtigen in Europa seit nunmehr fast 20 Jahren der Vergangenheit angehören…ODER?!

Das Bild zum Beitrag zeigt den von Carabinieri während des G8 Gipfels 2001 in Genua erschossenen Carlo Giuliani (23).

                                                                       Carlo: Ruhe trotz alldem in Frieden….

Kategorien: Aktuelles