Viel heiße Luft

Tipps für LinzbesucherInnen

Mai 6, 2009 · Kommentar schreiben

Liebe Besucherinnen und Besucher der Europäischen Kulturhauptstadt 2009 Linz! Liebe Künstlerinnen und Künstler!

Zu ihrer eigenen Sicherheit und um ihren Aufenthalt in unserer schönen Stadt möglichst angenehm zu gestalten möchten wir ihnen einige Verhaltensregeln ans Herz legen!

- Wir ersuchen sie keinerlei Maskierungen wie etwa Kopfbedeckungen, Sonnen- oder optische Brillen, jegliche Form von dunkler Bekleidung etc. zu tragen – dies könnte unter einheimischen Behörden unerwartete Reaktionen wie massives Verprügeln und einer anschließenden Inhaftierung sowie Anzeigen zur Folge haben.

- Überhaupt bitten wir sie darum zu ihrer eigenen Sicherheit größte Sorgfalt auf ihr Äußeres zu legen, auch langes oder buntes Haar ist ausdrücklich nicht erwünscht (Folgen siehe oben). Empfohlen wird eine Kostümierung als Neonazi oder LASK-Hooligan, so bekommen sie garantiert keine Schwierigkeiten.

- Die Teilnahme an nicht verbotenen Kundgebungen ist verboten (Folgen siehe oben)

- Falls sie mal zufällig eine Wolke Reizgas abbekommen, einfach weitergehen: Die Linzer Polizei führt gerade Massendesinfektionen gegen die Schweinegrippe durch, dies geschieht zu unser aller Sicherheit. Einzelne überlebende Viren werden mit dem Gummiknüppel am Menschen selbst erschlagen (dabei kann es zu Ausrufen kommen wie “Du linke Bazille!”), um die Ausbreitung möglichst effektiv einzudämmen.

- Wenn sie einer demokratischen oder gar antifaschistischen Gesinnung anhängen, verschweigen sie dies wenn möglich (andernfalls: Folgen siehe oben), am besten sie gewöhnen sich solche Spompanadeln überhaupt ab.

Liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Künstlerinnen und Künstler, wie sie sehen, mit ein bißchen Entgegenkommen und Verständnis für unsere einheimische Linzer Kultur steht einem ungetrübtem Linz-Vergnügen nichts im Weg!Wir wünschen ein schöne Zeit, Hals- und Beinbruch!

Komitee für ungetrübtes Linz-Vergnügen, 2009-05-03

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Neues

April 4, 2009 · Kommentar schreiben

Wie nun der heisseluft Redaktion gegenüber bestätigt wurde, kam es in den letzten Monaten doch zu Annäherungsversuchen innerhalb des zersplitterten dritten Lagers. Folgendes Bilddokument etwa, wurde uns von Hilmar Kabas zugespielt:

Am Begräbnis der Sonne nämlich waren alle Streitigkeiten vergessen. Die FPÖ entsandte sogar eine eigene Trauerkapelle:

schlumpfe

Der ILAZ (intelligentester Landeshauptmann aller Zeiten) dazu:

12300034795291

Petzi bemühte sich wiederum fernab der linkslinken Gutmenschenmedien einem ausgewählten Publikum seine Strategie zu präsentieren:

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Welche aber der “Sasaka-Strategie” des ILAZ unterlegen war. ALLES IST GUT, ES WIRD IMMER BESSER!!!!!

Das Land kann nun wieder aufatmen, garantiert!

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Lei, lei nit aufregen…

März 2, 2009 · Kommentar schreiben

Am Sonntag wurde in Kärnten gewählt! Sah es ja noch vor wenigen Monaten ob des viel zu früh von uns gerasten Jörg Haider recht trist aus im Land,…

OESTERREICH ORTSTAFELN

… machte man sich alsbald daran das Untergehen der Sonne irgendwie zu verkraften:

haider-unfallauto(Bild oben: Vor allem männliche Jugendliche versuchten, ihr Idol zu kopieren – mit teils fatalen Folgen…)

dörfler-neger(Bild oben: Haiders Nachfolger Gerhard Doofler trieb sich an den Rand der Selbstzerstörung. Der Tod seines Busenfreundes sowie todspaßige Busenwitze setzten ihm hart zu.)

Doch bald begann man Allianzen zu schmieden:

petzner-dorfler-privat

Und bald fasste man neuen Mut zur Peinlichkeit und Landeshauptmann Doofler führte den erfolgreichen Kurs des heiligen Jörg fort, garantiert:

dorfler-saualm(Bild oben: LH Doofler kümmert sich persönlich um die Sicherheit seiner Kärntner! Hier bei einer Routine-Straßenkontrolle…)

Die Sympathien stiegen und die Überraschung folgte am Wahltag:

wahl-karnten(Bild oben: Wie erst jetzt bekannt wurde, verwechselte eine große Zahl der Wähler die Wahlzelle mit einem Pissoir.)

So konnte das BZÖ einen fulminanten Wahlsieg feiern!

haider-promille

Wir wünschen den Orantschn viel Spaß beim Bankrott und teilen allen Opfern unser tiefstes Beileid mit! Lei loßn…

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Harald “High Voltage” Vilimsky

Dezember 7, 2008 · Kommentar schreiben

bilderbuchderrechtsgeschichte_image112Seit einiger Zeit ist der so genannte Taser – ein 50.000 Volt Elektroschocker – für den Einsatz im Strafvollzug im Gespräch.

Um die angebliche Harmlosigkeit des Elektroschockers zu beweisen, ließ sich FPÖ-Sicherheitssprecher Harald Vilimsky mit 50.000 Volt beschießen – die Zeitung Kurier war live dabei, ein Journalist unterzog sich ebenfalls dem Selbsttest.

Wie der Kurier berichtet, müssen sich derzeit die Beamten mit Körpergewalt oder nicht optimal geeigneten Einsatzgeräten gegen Gefangene zur Wehr setzen.

Hier das Video:

Die Heisseluft-Redaktion lobt die Einsatzbereitschaft des Herrn Vilimsky, muss aber um einen objektiven Vergleich anstellen zu können, darauf bestehen, die erwähnten derzeit angewandten und alternative Methoden ebenfalls zu testen.

Wir schlugen Herrn Vilimsky eine Testreihe vor, bei der er nacheinander mit Territion, Pfefferspray, Schlagstöcken, einem Hodenring, einer Peitsche, Daumenschraube, Schwedentrunk, Brustreißer, Mund- und Analbirne, einer Rohrzange, einem Feuerlöscher, Sauborsten, Klospülung, Faustschlägen und einem Kartoffelschäler behandelt wird, um zur Räson gebracht zu werden. Die Mitglieder der Redaktion sind  gerne bereit, dies durchzuführen und zu evaluieren.

Eine Antwort erhielten wir von Herrn Vilimsky bislang noch nicht.

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Dinge, die wichtig sind…

Oktober 15, 2008 · 6 Kommentare

In Memoriam Kurt Weinzierl (1931-2008)

Der Ausnahmeschauspieler und Komödiant verstarb letzten Freitag 77 jährig. Aus diesem Grund hier ein Ausschnitt aus der Serie “Kottan ermittelt”, in der Weinzierl den Polizeipräsidenten Pilch mimte:

Danke, Kurt!

Was jedermann und jederfrau zur Zeit beschäftigt:

Die Finanzkrise, oder besser Wirtschaftskrise

Etwa Eine Billionen Euro sollen nun diverse Industriestaaten weltweit den Banken zukommen lassen, um sie und damit unsere gesamte Zivilisation, ja „unseren way of life“ zu retten. Laut Meldung von….jetzt, steigen die Börsenkurse wieder rapide an! Nein sinken wieder – Pech gehabt, wer sich heute noch überlegt hat, das Eine oder Andere Schnäppchen zu ergattern, um es dann später teurer verkaufen zu können. Pech gehabt, wer „aus Panik“ seine Anteile an z.B. einer maroden Bank um einen Bruchteil des Einkaufswertes verscherbelt hat. Zack Zack! Alles ist gut, es wird immer besser…Zuversicht, Schock, Vertrauen, psychologisch wichtig, eine frage der Zeit, absolut unausweichlich, absolut unwahrscheinlich…Erinnert irgendwie an das Vokabular eines Hundetrainers. Eine Billionen Euro! Seit etwa 20 Jahren wird uns erklärt, dass jeder Cent für die Benachteiligten zu wäre – nicht leistbar! Was soll’s, der wirkliche Crash wird durch die aufopfernde Bereitschaft von uns Steuerzahlern, auch die noch so dümmliche Finanzspekulation mit unseren Geldern abzusichern, fürs erste hinausgezögert. Doch die USA schlittern bereits in die Rezession, Ungarn ist pleite (man beachte die noch vor kurzem abgegebenen Statements bzgl. Investitionen im „Osten“), Island ist pleite… Das beste aller Systeme, die einzig vernünftige Ideologie hält uns seine eigene Instabilität vor Augen. Das ist aber nicht neu – Krisen gibt es, seit es den Kapitalismus gibt. Die Heilsversprechen des Warensystems und des freien Marktes entpuppen sich periodisch als Ideologie der Herrschenden zum Zwecke der Ausbeutung der Arbeitenden. Der Sozialstaat war nur eine kurze historische Erscheinung. Und man ist sich dessen bewusst. Man hat vorgesorgt: Abbau der ArbeitnehmerInnenrechte, Überwachung, Ausbau der Polizeibefugnisse, Ausbau der Militärbefugnisse (z.B. unlängst in Deutschland), Entstehen und Wachsen eines privaten Sicherheitssektors, Propagieren der totalen Endsolidarisierung, Sicherheit, Ausländerhass, Zwangsarbeit und Verdummung. Der wirkliche Crash folgt Beifuss – Die Frage ist nur, ob von Oben oder von Unten!

Und…

…Noch wer ist gestorben:

Warum ich kein Kerzerl anzünd!

tito-bye-bolecinaWeinende Mütter, ängstliche Väter, ein Land in Trauer, Untergangsstimmung… So präsentiert sich momentan Kärnten der Welt. Die politischen GegnerInnen eilig bemüht, ihre „tiefe Trauer mit dem Mann, der sicher sehr widersprüchlich war und von dem einen politisch Welten trennen“, zu bekunden. Auch die Medien bemühen sich, ob der tragischen Umstände seines Todes, seine „guten Seiten“ hervorzukehren – allen voran der ORF. Ein Mensch wäre er gewesen (no na), der wenngleich er polarisiert habe, für alle da war. Immer ein offenes Ohr, weitergebracht habe er Kärnten, dem kleinen Mann eine Stimme gegeben. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass jedeR der/die nun trauert, den Landeshauptmann persönlich gekannt hat. Da ist auch was wahres dran, er hat ihnen dieses Gefühl vermittelt. 24 Stunden Händeschüttelmarathon – vom Sängerfest in Spittal/Drau mit 260km/h zum Society Event in Velden und weiter nach Völkermarkt zum Treffen des Abwehrkämpferbundes. Für jedes Publikum eine eigene Sprache, eigene Inhalte. Denn er sagte, was viele sich denken (weil er sagte, was die Leute hören wollten). Er hat die kleinen, schmutzigen Vorurteile zu großen gemacht. Er hat die kleinen Fehler zur großen Wahrheit erhoben. Was man vor ihm nur hinter vorgehaltener Hand aussprach, für das man sich zurecht auch schämte, ist durch ihn vom Nonsens zum Konsens geworden. Geldgeschenke, für die man sich anstellen musste – das größte Geschenk aber, „dass er an uns denkt, uns hilft“. Der Eindruck entstand, jede finanzielle Zuwendung stamme aus seiner eigenen Tasche. Das Landesvermögen weg (z.B. Kelaganteile), die Kassa leer, Rekordverschuldung (934,814.217 Euro ohne ausgelagerte Unternehmen, )! Eine wirtschaftliche Erfolgsstory, wie er unermüdlich hinausposaunte (Kärnten hat mit 24.114 Personen (18 Prozent) die meisten Ausgleichszulagenbezieher). Skandal hier, Skandal dort und immer waren die anderen Schuld. Ortstafel-Kasperltheater – ein dankbares Thema. Politik für die Mehrheit, auf Kosten der Minderheit. Deportation von AsylwerberInnen – Hatte er auch für sie ein offenes Ohr? Hat er ihnen auch jovial die Hände geschüttelt? Ihnen erklärt, warum sie in Nacht und Nebel weggeschickt werden? In diesem ganzen Trauerspiel entsteht mittlerweile der Eindruck, es wäre schon pietätlos, nicht zu trauern. War der Spruch mit der „ordentlichen Beschäftigungspolitik“ pietätvoll? Überhaupt sein Umgang mit der Geschichte?

Nein, Nazi war er keiner, auch die meisten seiner WählerInnen sind das nicht. Genau wie er haben sie abernogomet anscheinend keinerlei Berührungsängste in diese Richtung. Genauso werden sie kein Problem damit haben, auf seinem Begräbnis zwischen europäischer rechtsradikaler Elite inklusive deren Bodensatz zu stehen. Er hat zumindest dazu beigetragen, dass der „gesellschaftliche Diskurs“ von Themen und „Argumenten“ – auch Rülpsern – beherrscht wird, die von weit rechts stammen. DurchschnittsösterreicherInnen verwenden heute Begriffe, die sonst nur in Burschenschafter-, Ewiggestrigen-, und Neonazikreisen verwendet werden. Er für Alle: Wenn man sich für Politik nicht interessiert, wählt man halt – möglicherweise auch wegen des Unterhaltungswertes – die feschen Rechten. Wenn man Angst hat, wählt man die Rechten. Wenn man sich benachteiligt, schlecht behandelt und unterdrückt fühlt, wählt man die Rechten. Wenn man es in der Wirtschaft weiterbringen will, wählt man die rechten. Haider hilft.

Nun ist er nicht mehr. Seine Partei ratlos. War er selbst doch der einzige Inhalt, die Struktur und das Aushängeschild. Seine Jünger sitzen nun da, demonstrieren Einheit, erklären, jedem wurde seine ganz persönliche Rolle zugeteilt… Petrus, du bist der tito-bye-huseinFels…am dritten Tage auferstanden…Stopp – Auch Lieschen und Franzi Einfach werden erkennen müssen, dass er kein Heiliger war und kein Übervater. Sie werden auch eines fernen Tages erkennen, dass ein mündiger Mensch so etwas auch nicht nötig hat.

Was hat er bewegt? Nun, vor allem sich selber von A nach B – und das viel zu schnell.

Ich habe ihn nicht persönlich gekannt und habe ihn politisch abgelehnt. Jegliche Trauer meinerseits wäre pure Heuchlerei…

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Jetzt wo ma sich einigermaßen derfangen hat…

Oktober 6, 2008 · Kommentar schreiben

EIN STIMMUNGSBILD AUS DEN TEUTSCHEN LANDTEN UND VON DEM VOLKE DERERERERERER SICH SELBSTIGST TEUTSCH(EST) SICH NENNEN TUT!

1.) aus Tirol

2.) aus Deutschland: “Am Kärntner Wesen wird die Welt genesen” wird endlich ernts genommen:

3.) Slowenien: Man blickt ehrfürchtig auf den Großglockner als ewiges Mahnmahl des Deutschtums in der karantanischen Mark!

4.) in Wien freit ma si a!

5.) DIE LOGE

Wer hat recht? Die Rechten?

(… The truth is out there!…)

Angst? Iwo, is eh alles easy… ABER; Worüber spricht das Narbengesicht eigentlich? Bonzeninterne Bonzenschweinereien oder interne rechstsradikadikale Angelegenheiten?

… Aber dann doch:

Gut so, jetzt sind wir abgelenkt. Aber leider kommt Ihr nicht aus! Denn so spaßig wie es scheint zu sein, ist es nicht…

Leider fällt mir nix gscheiteres dazu ein, als:

Liebe BlogbesucherInnerInnen! Bitte, auch wenn ihr rechts gewählt habt, gibt es Möglichkeiten, das zu relativieren:

a) ihr gesteht euren Fehler ein

b) ihr versucht, nach der Ursache Eurer Probleme zu suchen

c) Ihr macht beides und erkennt, dass hohle Phrasen, Hetzerei und Rassismus uns nicht weiterbringen (vor Allem diejenigen die davon betroffen sind)

EUCH Gutläubigen, in die Irre geführten ein “Warum?” – Euch Nazis, Nationalen, FaschistInnInnen jeglicher Coleur: ein deutliches und lautes NIE WIEDER!!!!!!!!!!!!

Im Vertrauen: Ans sog I eich gonz leise, wo Schweine sein is imma Scheiße…

P.S: Nix gegen die grenzgenialen Helmut Qualtinger, Karl Mehrkatz und Slavko Avsenik!

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He, na, he na, des gibt’s jo nit, he na….!

September 28, 2008 · 5 Kommentare

Bei allem nötigen Respekt, den ich der Verfassung der Republik Österreich entgegen bringe; Bei allen nötigen Entbehrungen, die ich ertragen musste; Bei allen die mir wichtig sind, muss ich hier und jetzt feststellen, dasses zu dem Wahlergebnis nicht viel zu sagen gibt, außer dass anscheinend ein Drittel der österreichischen Bevölkerung Nazis, oder vollkommene Trottel/Zombies/Gehirnambutierte oder sonstwas sind.

Ich selbst, da Gemeindebediensteter, musste heute – an einem Sonntag – um 5:20h aufstehen, um ins magistratische Bezirksamt zu eilen, derort ich als „Reservist“ bis 11:00h ausharren musste, um dann unverrichteter Dinge von dannen ziehen (Andere mussten länger bleiben…). Somit habe ich sichergestellt, dass auch im äußersten der äußersten Notfälle noch der letzte Drecksnazi und dummdreiste Protestwähler mit fehlendem Langzeitgedächtnis (und damit meine ich in allererster Linie die letzten 7 (!) Jahre, aber natürlich auch die letzten 70!) und an lechts – rinks Verwirrung leidende seinen/ihren persönlichen Protestrülpser mittels Kreuzerl äußern kann! Ja, oft hab ich es gehört, von Leuten die scheinbar nicht mehr tiefer sinken können, dass es – dem Himmel sei Dank – noch Leute gibt, die DOCH noch tiefer gesunken sind, oder per se ganz unten sind (AsylwerberInnen, “Illegale”)….

Es ist 0:00h! Dem gewohnten Rhythmus entrissen, da einen großen Teil des Nachmittages mit Schlaf verbracht, bin ich immer noch wach, muss um 7:30h in der Hackn sein!

Eine Bitte an die Wahlbehörde würde ich gerne schreiben, die da lauten würde:

Ich bitte Sie, werte KollegInnen, Mich des Weiteren nicht mehr in Wahl-Angelegenheiten zu verwenden! Mein Gewissen erlaubt es mir nicht, eine korrekte Abhandlung der Wahl zu gewährleisten, wenn die Wahl voraussehbar von antidemokratischen Parteien gewonnen wird. In diesem und in jedem Falle würde ich als Wahlleiter/In Personen, die durch ihr Äußeres erkennbar Rechten, nicht zur Wahl zulassen, genauso wie Personen, die durch ein betont bürgerliches Outfit auffallen. Des weiteren würde ich jede Person befragen, ob sie sie sich wirklich sicher ist in ihrer Wahl, und wenn dem nicht so wäre, darauf verweisen, dass es ja mittlerweile auch die Möglichkeit der Briefwahl gäbe (also noch mal Zeit, um sich zu überlegen…). Ich würde offensichtlich verhärmte oder wild entschlossen stierende Gesicherter darauf hinwiesen, dass die Wahlkabine der ungeeigneteste Ort ist, seinen Frust abzulassen oder Widerstand zu leisten. Und dass das uns keinen Jota weiterbringt. Ich würde meine Aufgabe ernst nehmen – wollen SIE das wirklich?

Würde ich aber Dieses tatsächlich tun, wäre ich meinen Job los. Oder man würde mich meines Wahlrechtes berauben…

P.S.:

Ich frag mich echt was DAS soll – schämt EUCH ihr Idioten (alle rechts der ÖVP) und schämt EUCH ihr genialen Taktiker, die das ermöglicht haben (in letzter Zeit vor allem ÖVP, aber immer wieder auch SPÖ!!!)

SMRT FASISMU!

ert

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Wahlen 08: Der Contdown läuft!

September 27, 2008 · 2 Kommentare

Welches Ergebnis die Wahl morgen auch immer bringen mag, soll uns folgendes Lied daran erinnern, was wirklich wichtig ist!

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Nur mal so eben ein Skandal…

August 2, 2008 · 3 Kommentare

Vor wenigen Tagen versuchte Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider vom Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ), insgesamt neun Asylbewerber aus Kärnten nach Niederösterreich abzuschieben. Fast alle wurden von der Bundespolizei an der Grenze aufgehalten oder vom Innenministerium zurück nach Kärnten geschickt. Ein Anruf bei Haiders Pressesprecher Stefan Petzner.

(Bild: Petzner, Petze, BZner, BZÖner, PezÖzner, Nazner, BnaZisÖsterreich – Bin Z’deppat wö im Öl, Pardon)

Small Talk von Flora Eder

Was versprechen Sie sich von den Abschiebungen?

Wir versprechen uns einen Sicherheitsgewinn für Kärnten sowie einen Umdenkprozess der Bundesregierung, und dass so die Gesetze für straffällige Asylbewerber verschärft werden.

Wie kamen Sie auf die Idee, die Asylbewerber abzuschieben?

Die Idee ist nicht neu, das haben wir 2005 schon einmal gemacht. Als Tschetschenen straffällig geworden sind, haben wir sie auch allesamt abgeschoben.

Das BZÖ unterstellt den Asylbewerbern, straffällig geworden zu sein. Wollen Sie weiterhin mutmaßlich straffällig Gewordene abschieben?

Wenn die Bundesregierung die Asylgesetze nicht prägend verschärft, dann sehen wir uns dazu gezwungen. Des Weiteren werden wir Sonderanstalten für kriminelle Asylbewerber in Kärnten einrichten. Diese werden polizeilich unter strengen Sicherheitsvorkehrungen bewacht, damit sie ihren Straftaten nicht nachgehen können.

Das betrifft also auch mutmaßlich straffällig Gewordene?

Die Frage, rechtskräftige Verurteilung ja oder nein, stellt sich für uns in diesem Fall nicht.

Wenn das BZÖ in Kärnten die alleinige Entscheidungsmacht hätte, würde es dann ein Asylrecht in Kärnten geben?

Dann würde es keine Asylanten in Kärnten geben.

Mit wie viel Prozent Wählerzustimmung rechnen Sie bei den Wahlen am 28. September?

Wir sind optimistisch, unser Ziel ist ein Grundmandat für das Par­lament. Dafür sind grob gesagt 30 Prozent notwendig.

Spaß oder ernst???

Wir verweisen auf die Zeitschrift, welche das Interview machte und lassen der ungeschönten Realität ausnahmsweise mal den Vorzug!

(die heisseluft-Redaktion)

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“Ich litt unter Erektionsstörungen – Dr. Dabić hat mich geheilt!”

Juli 28, 2008 · 10 Kommentare

crazy_old_manImmer mehr Menschen behaupten, von Dr. Dabić behandelt worden zu sein. Josef „Peppe“ Perkounig aus Viktring/Klagenfurt hat die Dienste des Wunderheilers voriges Jahr in Anspruch genommen – mit Erfolg.

(Bild links: Perkounig “Peppe” wurde von Dr. Dabić geheilt. Als er von dessen Festnahme erfuhr, meldete er sich telefonisch in unserer Redaktion um ein Exklusiv-Interview zu geben.)

Heisseluft: Herr Perkounig, Sie behaupten, Dragan Dabić kennengelernt zu haben. Wann und wo war das?

Perkounig: Das war im Sommer 2007. Ich ließ mich von ihm behandeln. Er kam zu mir nachhause. Er stellte sich mir als „Onkel Pipiszta“ vor.

H: Wie knüpften Sie Kontakt zu dem mutmaßlichen Serben mit kroatischem Pass?

P: Meine Nachbarin Lilijana Ljubić hat ihn mir empfohlen. Er wohnte zu der Zeit bei ihr. Sie brauchte einen Nikolo-Darsteller für ihren Enkel und er brauchte eine Unterkunft. Geld hatte sie keines, also bezahlte sie ihn mit Sex, schmutzigem Sex…

H: Welchen Eindruck machte der Mann auf sie?

P: Er war alt, steinalt, etwas verwarlost aber sympathisch und redegewandt! Ich hielt ihn für eine Art orthodoxen Priester aus der Krajina, der in Bosnien aufgewachsen sein muss und vermutlich im Alter von zwölf Jahren mit seiner Familie nach Kroatien übersiedelt ist. So kam er mir jedenfalls vor. Dass er serbischer Wunderheiler ist, konnte ich ja nicht ahnen!

H: Wie lange hielt sich Dr. Dabić in Viktring auf?

P: Ich glaube, er war insgesamt 6 Monate hier. Er wollte eigentlich noch bis zur EM bleiben, um sich unerkannt und geschützt durch das Land Kärnten mit einer vorgetäuschten Demenzerkrankung quietschvergnügt unters Fanpublikum zu mischen. Als die Landesregierung sein Ansinnen freundlich aber dennoch bestimmt – mit der Begründung, diese Sonderbehandlung gelte für Serben nicht – ablehnte, reiste er überstürzt und enttäuscht ab.

H: Wie und warum hat er Sie behandelt?

P: Ich hatte Erektionsstörungen. Er hat mir die Hand aufgelegt. Oooch, hatte der weiche Hände. Wie durch ein Wunder war ich geheilt. Ich bekam sofort eine Erektion… Eine Megaerektion! Danach ging wir beide ins Schlafzimmer und…

H: Ja schon gut! Herr Perkounig, kann es sein, dass Sie schlicht und ergreifend schwul sind?

P: Also, ich verbitte mir solche Unterstellungen! Schließlich habe ich das Land aufgebaut, da haben sie noch in die Windeln…

H: O.K., etwas anderes! Kam Ihnen irgendwas seltsam vor, schöpften Sie einen Verdacht?

P: Nur einmal. Ich sprach ihn auf den Krieg in Bosnien an. Da wurde er unwirsch, um nicht zu sagen hysterisch. Er schrie mich an, was mir einfalle und dass er dazu keine Meinung habe und dass er schließlich nicht der Ex-Präsident der Republika Srpska sei. Dann ließen wir das Thema sein und er führte die Behandlung fort.

H: Was ging in Ihnen vor, als Sie erfuhren, dass „Onkel Pipiszta“ in Wahrheit Opa Pera alias Dragan Dabić ist?

P: Ich war schockiert und verstört, fing an zu toben, musste sofort bei Ihnen anrufen, um meine ganz persönliche Dabić-Story zu erzählen. Natürlich habe ich Angst vor dem serbischen Geheimdienst – ich werde seit Jahren beobachtet! Aber ich finde auch, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat, informiert zu werden!

H: Wann haben Sie Dr. Dabić das letzte Mal gesehen?

P: Das muss so im Herbst 2007 gewesen sein. Er kam zu mir und bat um Hilfe. Er roch nach Schnaps. Er wollte, dass ich ihm 40 Euro für eine ominöse Polizeistrafe gebe. Ich bat ihn, zu gehen – mit kriminellen Ausländern will ich nichts zu tun haben! So brach dann auch der Kontakt ab.

H: Die Kronen Zeitung schreibt, dass es zu einem weiteren Treffen zwischen Ihnen und Dr. Dabić im Frühjahr diesen Jahres kam. Entspricht das nicht der Wahrheit?

P: Nein, das entspricht nicht der Wahrheit. Die Person, die das behauptet ist mein Doppelgänger – Ein gewisser Herr Pravdić , der in Banja Luka aufgewachsen ist, nun in Split als Fußballarzt mit montenegrinischem Pass ordiniert, desöfteren am Wörthersee urlaubt und mir zum Verwechseln ähnlich sieht. Aber ich glaube er lügt! Er möchte – wie er das immer versucht – im Mittelpunkt stehen. Er ist, wenn sie so wollen, ein alter Ego.

H: Nun gut, eine letzte Frage. Was halten sie von dem Gerücht, Radovan Karadžić sei in Belgrad verhaftet worden?

P: Radovan, wer?

H: Danke für das Interview.

Dr. Dabić sitzt derzeit in Belgrad in Untersuchungshaft, laut der Nachrichtenagentur tanjug, gehe es ihm gut. Eine Lokalzeitung aus Pančevo allerdings behauptet, es gehe dem Doktor vom Balkan schlächter.

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